Irische Nacht in Pinnow : Festival-Stimmung nach Regenguss

Zwei Bands – eine Musiknacht: „Nobody Knows“ und „The Sally Gardens“ (vorn) waren die Akteure bei der irischen Nacht.
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Zwei Bands – eine Musiknacht: „Nobody Knows“ und „The Sally Gardens“ (vorn) waren die Akteure bei der irischen Nacht.

Pinnower feierten mit Gästen die sechste irische Nacht auf der Pferdekoppel: „Nobody Knows“ und „The Sally Gardens“ spielten auf

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27. Juni 2016, 09:30 Uhr

Der Blick aufs Wetterradar gehörte bei den Vorbereitungen zur sechsten irischen Nacht von Pinnow zu den wichtigsten Aufgaben. Doch als am Sonnabend gegen 18 Uhr Gewitterfront und Regen durch waren, machte sich Erleichterung breit: „Nobody Knows“ und „The Sally Gardens“ konnten vor rund 600 Musikfans auftreten.

„Hier ist es einfach toll“, lobte Betty Engel das sachkundige Publikum und das rührige Organisationsteam. Die 41-Jährige ist die Frontfrau der Rostocker Band „The Sally Gardens“. Gemeinsam mit ihrer Schwester Sabine Brennwald (38) steht sie seit 20 Jahren auf der Bühne – in wechselnden Formationen. In Pinnow ist die Band der Publikumsliebling. Schon zum vierten Mal war sie bei der irischen Nacht dabei. „Natürlich tat es weh, im vorigen Jahr nach nur drei Titeln von der Bühne zu müssen“, sagte Sabine Brennwald. Doch vor einem Jahr kam das Gewitter später, sorgte für den Abbruch des Spektakels – und das Versprechen wiederzukommen.

Dieses Mal standen die Schwestern mit Steffen Benny Haiberg auf der Bühne. So gab es Mandolinen- statt Geigenklänge. Vor allem aber präsentierten „The Sally Gardens“ Titel von ihrer neuen CD, die sie zum Bühnenjubiläum aufgenommen hatten. „Bei der Hansesail in Rostock wollen wir unser Jubiläum feiern – in großer, sechsköpfiger Besetzung“, verriet Betty Engel. Doch mit Pinnow und Hansesail endet schon die Liste der „festen“ Konzerte in MV, bei denen die Rostocker Band Stammgast ist. Der größte Wunsch zum Jubiläum ist daher, dass die regionalen Radiosender und Veranstalter die handgemachte Musik aus dem Land mehr unterstützen.

Die Jungs von „Nobody Knows“ kennen das. Die Band aus Stendal ist mit ihrer Musikmischung von Polka bis Country und deutschen Texten eine feste Größe in Sachsen-Anhalt. Nachdem es in den Vorjahren wegen anderer Termine nicht mit Pinnow geklappt hatte, gaben die Musiker hier erstmals ihre Visitenkarten ab – und waren freudig überrascht. „Wir wurden vor dem Auftritt sogar massiert“, erzählt e Frontmann Max Heckel (29). Lob von beiden Bands gab es für die Techniker, die für einen tollen Sound auf der Pferdekoppel sorgten.

Das Organisationsteam mit Mitstreitern aus Kirchengemeinde, Gemeinde und Feuerwehren hatte ganze Arbeit geleistet, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Aber die Nachwirkungen der Gewitter vom Vorjahr und des frühen Abends waren wohl dennoch zu spüren: Statt mehr als 1000 Gäste wie 2015 kamen dieses Mal „nur“ rund 600 Fans. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch.

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