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14. Dezember 2017 | 22:09 Uhr

Schweriner Schloss : Fernwärme scheitert am Frost

vom

Das Schweriner Schloss wird erst im kommenden Jahr an das Schweriner Fernwärmenetz angeschlossen. Der frühe Frost verzögerte die Bauarbeiten.

svz.de von
erstellt am 26.Dez.2012 | 06:12 Uhr

Altstadt | Seit Anfang November laufen die Bauarbeiten vor dem Schloss und auf dem Alten Garten, um das Schloss an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Schwerin anzuschließen. Mit einer speziellen Bohrtechnik wurden die Rohre unter dem Burgsee hindurch verlegt. Aufgrund der verfrüht einsetzenden ungünstigen Witterungsbedingungen können die Arbeiten jedoch nicht wie geplant noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

"Wir sind mit den Bauarbeiten gut vorangekommen, doch wegen der frostigen Temperaturen, die eine Woche zu früh angekommen sind und sich leider nicht an Baupläne halten, müssen wir nun eine Zwangspause einlegen", erläutert René Rüdiger, zuständiger Projektleiter der Stadtwerke Schwerin, die Situation.

Auf der Baustelle am Alten Garten steht noch die Errichtung des Umlenkbauwerkes aus. Dieses unterirdische Bauwerk verbindet die unter dem See durchgeführten Rohre mit dem bestehenden Fernwärmenetz am Alten Garten. "Hier sind Beton- und Maurerarbeiten notwendig, die bei starkem Frost schwierig durchzuführen sind. Um die Qualität des Bauvorhabens nicht zu gefährden, müssen wir deshalb auf die Witterungsbedingungen reagieren", so René Rüdiger. Die Arbeiten werden weitergeführt, sobald es das Wetter zulässt. Die bestehende Baufläche wurde aber bereits ein ganzes Stück zurück gebaut.

Besser sieht es an der Baufläche direkt vor dem Schloss aus. Der Bauzaun wurde bereits am Montag vergangener Woche abgebaut. Die Fernwärmerohre sind in das Schloss hinein verlegt worden und die Oberfläche konnte auch geschlossen werden.

Die Arbeiten hier sind also beendet. "Damit die Fläche vor dem Schloss wieder so schön wie vorher aussieht, werden wir die Restarbeiten, wie das verlegen des Rollrasens, vornehmen, sobald es die Witterung zulässt", so René Rüdiger. Bereits jetzt kann in dem Bereich aber wieder wie gewohnt geparkt werden. Der Einbau der Übergabeanlage im Schloss und somit die eigentlichen Arbeiten zur Aufnahme der Fernwärmeversorgung sind für das Jahr 2013 planmäßig vorgesehen.

Mit der Nutzung der umweltfreundlichen Fernwärme können bei der Beheizung des Schweriner Schlosses zukünftig etwa 280 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden.

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