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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. November 2017 | 16:21 Uhr

Interview : FDP verliert – Ötinger gewinnt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der ehemalige Stadtvertreter engagiert sich weiterhin als Vorsitzender des Ortsbeirates Großer Dreesch für die Bürger

svz.de von
erstellt am 19.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Seine Partei ist aus Schwerins politischer Landschaft quasi verschwunden, aber er ist immer noch da. FDP-Mann Stev Ötinger kam zwar nicht wieder in die Stadtvertretung. Aber er wurde zum Ortsbeiratsvorsitzenden auf dem Großen Dreesch gewählt. Nominiert hatte ihn die CDU. Offenbar eine Anerkennung für gute Stadtteilarbeit in den vergangenen Jahren. Gert Steinhagen stellte dem 38-Jährigen die zehn Fragen der SVZ.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?
In Zippendorf am Franzosenweg – ich mag einfach den Schweriner See, liebe es aber auch vom Dreesch an den Faulen See und dann durch den Alten Garten und am Schloss vorbei in die Stadt zu gehen. Da freue ich mich jedes Mal wieder über das schöne Schwerin.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?
Die Verwaltung effizienter und moderner strukturieren, mich ernsthaft mit dem Haushaltsdefizit auseinandersetzen und die Außenüberwachungskameras an Schulen und großen Plätzen abbauen lassen. Ich halte gar nichts davon, auf Schritt und Tritt Schüler und Passanten zu überwachen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
Als Diskjockey bei einer kleinen Party im Schulclub – vom Geld habe ich mir natürlich wieder Musik gekauft.
Was würden Sie gerne können?

Richtig gut kochen. Ich probiere zwar viel rum, aber da ist definitiv Luft nach oben.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Zur Zeit Herr Snowden – weil er öffentlich gemacht hat, was so viele Geheimdienste inklusive des BND doch lieber geheim gehalten hätten und weil er für die Wahrheit sein normales Leben komplett aufgegeben hat.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Aus gegebenem Anlass: „1984“ von George Orwell.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich bin bekennender Simpsons-Fan und somit ist die Sendung immer ein Ritual – so ich es schaffe und obwohl ich fast alles mitsprechen kann.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Den Papst – nicht weil ich sonderlich religiös bin, sondern weil ich ihm ein paar Dinge mitteilen möchte.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Etwas wirklich Tolles habe ich in diesem Jahr von meiner Freundin, bekommen. Was? Das ist privat.
Was werden Sie als Rentner machen?
Vermutlich alt sein und es vermutlich nicht wahrhaben wollen.

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