Volleyball : Familien-Kraft für die Titeljagd

Gut drauf vor dem Zusammentreffen mit Dresden: Trainer Felix Koslowski, Laura Weihenmaier, Jennifer Geerties und Yvon Beliën freuen sich auf das Spiel heute Abend.
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Gut drauf vor dem Zusammentreffen mit Dresden: Trainer Felix Koslowski, Laura Weihenmaier, Jennifer Geerties und Yvon Beliën freuen sich auf das Spiel heute Abend.

Nach dem Weihnachts-Intermezzo daheim sind die SSC-Damen topfit fürs heutige Spiel gegen die Nummer eins

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30. Dezember 2014, 08:00 Uhr

Heute ist für die Volleyballerinnen des Schweriner SC ein entscheidender Tag: Um 19 Uhr beginnt am Lambrechtsgrund ihr Spiel gegen den Dresdner SC, den aktuellen Tabellenführer der 1. Bundesliga. Die Schwerinerinnen liegen direkt dahinter auf Platz zwei. Am Sonnabend kommen schon die Damen des Köpenicker SC Berlin. Wichtige Spiele rund um den Jahreswechsel – kann man die Feiertage da richtig genießen?

Seit dem zweiten Weihnachtstag wird täglich mehrere Stunden trainiert, auch Sonnabend und Sonntag. Arbeiten, wenn andere frei haben – trotzdem sind die Sportlerinnen gut gelaunt. Denn Weihnachten konnten sie zu Hause verbringen – ganz ohne Ernährungs- oder Trainingsplan. „Wir müssen manchmal einfach den Kopf frei kriegen und vom Sport abschalten“, sagt Trainer Felix Koslowski. „Die Mädels sind lang genug dabei. Sie wissen, was sie essen dürfen und was besser nicht.“ Für Außenangreiferin Jennifer Geerties (20), die seit Oktober für Schwerin spielt, bedeutet das: ein Glas Wein am Heiligabend, ansonsten Hände weg vom Alkohol. Ein bisschen Ente, Steak, Hähnchenfilet, Fondue, Kaninchen, dazu Kartoffeln und Gemüse – daran labten sich Jennifer, Laura Weihenmaier (23), Yvon Beliën (21) und Carina Aulenbrock (20), während sie klassisch mit der Familie feierten. Überhaupt sind Fleisch, Gemüse und „gute“ Kohlenhydrate in Kartoffeln oder Reis immer erlaubt. Obwohl Jennifer vor einem wichtigen Spiel gerne eine üppige Portion Nudeln isst. Carina indes versucht die zu meiden, startet mit Obst-Quark in den Tag und beendet ihn mit Salat.

Auch wenn sie daheim – für Laura im 900 Kilometer entfernten Tuttlingen, für Yvon in den Niederlanden – einen Bogen um Kraftraum und Joggingschuhe gemacht haben, fühlen sie sich jetzt topfit. Ein Sieg gegen Dresden sei drin, glauben sie. „Und wenn nicht, werden wir aus unseren Fehlern lernen“, sagt Jennifer. „Die Saison ist ja noch lang.“

Für Silvester haben die Damen noch keine konkreten Pläne. „Wir würden gerne mit dem Team im VIP-Raum der Volleyballhalle feiern“, sagt Jennifer. Der Trainer findet die Idee super und würde mit der ganzen Familie gerne dazustoßen. Das zeigt: Die Stimmung in der Mannschaft ist prima. Genau diese Atmosphäre war für Yvon ein wichtiger Grund, von Aachen nach Schwerin zu wechseln.

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