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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. Oktober 2017 | 02:40 Uhr

Unmöglich : „Falschparker werden dreister“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Blockierte und kaputt gefahrene Rad- und Gehwege nerven SVZ-Leser

von
erstellt am 12.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Zugestellte, zugeparkte Bürgersteige ärgern offenbar nicht nur Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer. Auch Fahrradfahrer sind genervt. Roberto Koschmidder vom ADFC übersandte gleich eine ganze Bildergalerie, die die gemeinschaft „Critical Mass Schwerin“ auf Facebook veröffentlicht hat. Sie dokumentiert, dass Radwege und Fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn ebenso von Autos blockiert werden.

Susanne Gerhard und Julian Harnisch beklagen, dass in der Puschkin- und der Werderstraße regelmäßig Fahrzeuge dort ansässiger Firmen oder auch Lieferanten die Gehwege zustellen. Außerdem schreibt Susanne Gerhard: „Am Marktplatz und in den umliegenden Gassen belegt Außengastronomie den glatten, gut gangbaren Gehweg. Für Rollatornutzer ist es ein echter Kraftakt, den Bordstein hinunter, über das Kopfsteinpflaster die Straße bzw. den Platz entlang und nach Ende des Hindernisses wieder den Bordstein hinauf zu gelangen.“

Auch Gert Gäth nerven falsch parkende Autos und er begrüßt, dass die SVZ das Thema aufgenommen hat. „Allerdings fehlt mir doch deutlich der Hinweis wie schlammpig und fahrlässig sowie nachlässig das Ordnungsamt mit diesem wichtigen Thema umgeht und sich aus der Verantwortung stehlen will.

Brigitte Münch beklagt, dass „in der Schillerstrasse die Falschparker immer dreister“ werden. Obwohl in Richtung Obotritenring Parkverbot ausgeschildert sei, stünden hier zeitweilig mehr als 10 Fahrzeuge halbseitig auf dem Bürgersteig. „Diese Unsitte behindert erheblich den Fahrzeug- und den Fußgängerverkehr.“ Eine zusätzliche Belastung der Schillerstrasse ergäbe sich durch den Schüler-Fahrradverkehr.

Julian Harnisch macht auf ein weiteres Problem aufmerksam.: Vor Kitas und Schulen haltende Fahrzeuge von Eltern, die ihre Kinder in die jeweilige Einrichtung bringen. „Generell ist die Parkplatzsituation im Bereich der beiden Kitas in der Hagenower Straße schlecht gelöst. Dass auf dem Parkplatz der Kita Wirbelwind dann noch einige Dauerparkplätze für Mitarbeiter reserviert sind, dafür fehlen mir die Worte.“ Er habe auch keinen reservierten Stellplatz vor seiner Arbeitsstätte. „Dort sollten Eltern parken dürfen, damit sich die Situation an der Straße entschärft. Zuschanden gefahren wird ums Eck herum wegen der Parksituation auch ein Grünstreifen in der Rosenstraße, unmittelbar neben dem Sprachheilkindergarten. Hier parken mit aller Selbstverständlichkeit auswärtige Mitarbeiter. Schwer zu verstehen, dass das so hingenommen wird. Die Fläche und auch der Kantenstein sind hin.“ Ähnlich sei es an der Kita „Schlossgeister“. Offenbar „können oder wollen die Eltern keine Rücksicht auf den Gehweg nehmen. Der Weg ist denkmalpflegerisch angelegt und nicht für eine Belastung durch Autos geeignet, was die an manchen Stellen vorhandenen tiefen Furchen belegen.“ Auch hier würden Rücksicht und der Wille, im Zweifel ein paar Meter weiter zu parken, helfen.

Eine ganz andere Meinung vertritt „Pay Day“ auf Facebook: „Wenn zu wenig Parkplatze gemacht werden, dann liegt die Schuld bei der Stadt.“
 


 

 


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