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Pedalritter verärgert : Fallen gefährden Radfahrer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zustand vieler Straßen und Wege in Schwerin für Radler unzumutbar

Die Qualität des Straßenbaus in Schwerin sorge aus der Sicht eines Radfahrers immer wieder für Ärger, sagt SVZ-Leserin Sabina Franke. Das macht sie an konkreten Punkten fest: „Ich möchte nur zwei Beispiele nennen, die sicherlich nur die Spitze des Eisbergs darstellen. Wenn man als Radler vom Gericht kommend den Obotritenring in Richtung Lübecker Straße fährt, ist die Kreuzung Obotritenring-Jungfernstieg doppelt lebensgefährlich. Zuerst befindet sich an Stelle einer Absenkung eine Bordsteinkante im Verlauf des Radweges und wenn man dann über den Jungfernstieg weiterfährt in der neu eingezeichneten Fahrradspur, knallt man wieder auf eine Bordsteinkante. Das ist lebensgefährlich“, beschreibt Sabina Franke die Situation.

Ihr zweiter großer Kritikpunkt ist die Reparatur des Straßenpflasters in der Rudolf-Breitscheid-Straße auf Höhe der Weinert-Schule nach der Verlegung der Fernwärmeleitung: „Dort wurde so schlampig gepflastert, so dass die Straße einer Berg- und Talbahn gleicht. Auch mit Kopfsteinpflaster sollte es doch möglich sein, eine Straße eben zu pflastern“, kritisiert die SVZ-Leserin.

Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff, selbst passionierter Radfahrer, verweist darauf, dass beide kritisierten Stellen derzeit Provisorien sind. In der Breitscheidstraße müssten die Stadtwerke nochmal ran. Auch der Radstreifen am Obotritenring sei nur provisorisch eingezeichnet. Nach dem Winter soll dort entsprechend dem Stadtvertreterbeschluss ein Radstreifen auf der Fahrbahn dauerhaft aufgemalt und für radelnde Kinder die Möglichkeit eingerichtet werden, den Gehweg zu nutzen. „In diesem Zusammenhang werden dort auch alle Bordsteinabsenkungen nochmals geprüft bzw. verbessert“, verspricht Friedersdorff.

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erstellt am 05.Jan.2014 | 12:00 Uhr

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