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Unesco-Bewerbung : Fachsicht auf das Schweriner Welterbe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Erste Experten-Tagung zum Residenzensemble bietet auch Festvortrag für Gäste

von
erstellt am 15.Okt.2015 | 15:00 Uhr

Die Landeshauptstadt veranstaltet gemeinsam mit dem Land und dem Landtag am 22. und 23. Oktober die erste Schweriner Welterbetagung im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais. „Die Schweriner Welterbetagungen sollen den Weg zum Welterbe wissenschaftlich und fachlich begleiten und ein Angebot für alle zum Mitdenken sein“, sagt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow.

„Auf der Welterbetagung werden die neuesten Ergebnisse von Forschungsarbeiten vorgestellt, wie beispielsweise zur gerade abgeschlossenen archäologischen Grabung im Innenhof des Schweriner Schlosses“, ergänzt Welterbemanagerin Claudia Schönfeld.

Grabungsleiterin Marlies Konze sowie der Landesarchäologe Dr. Detleff Jantzen sprechen über „…eine Burg die in einem Süßwassersee erbaut ist – die Wurzeln des Schweriner Residenzensembles“. Außerdem werden nationale und internationale Bauten und Ensembles aus der Zeit des Schlossbaus im Vergleich zum Residenzensemble von Dr. Christian Ottersbach präsentiert, so unter anderem die Residenz des osmanischen Sultans und die Dolmabahçe Seray in Istanbul. Ottersbach war maßgeblich an der Erarbeitung des Welterbeantrags Schweri beteiligt.

Den öffentlichen Festvortrag am 22. Oktober um 19.30 Uhr wird die international renommierte Professorin Marie-Theres Albert halten. Prof. Albert hat den Lehrstuhl für Interkulturalität, den Unesco Chair in Heritage Studies der Universität Cottbus-Senftenberg inne. Sie spricht über die Möglichkeiten und Chancen, die sich für das Schweriner Welterbeensemble aus den inhaltlich noch nicht gefüllten Lücken der Unesco-Welterbeliste ergeben. Der Festvortrag im Neustädtischen Palais ist öffentlich und eintrittsfrei. Er ruft alle Interessierten auf „mitzudenken“ und „mitzumachen“.

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