Botschafter für Schwerin : Extremsport im Doppelpack

Zwei Extremsportler als Schwerin-Botschafter: Dennis und Michael Kruse (r.) gehen international an den Start und werben dabei auch stets für die Landeshauptstadt.
Zwei Extremsportler als Schwerin-Botschafter: Dennis und Michael Kruse (r.) gehen international an den Start und werben dabei auch stets für die Landeshauptstadt.

Vater und Sohn ziehen an einem Strang: Michael und Dennis Kruse werben in Top-Form für Schwerin.

svz.de von
15. Dezember 2013, 09:00 Uhr

Wenn Extremsportler Michael Kruse zu Wettkämpfen fährt, reist er neuerdings oft in Begleitung: Sein Sohn Dennis ist häufig mit dabei. Im Schlepptau? „Nein, keinesweg, Dennis ist mittlerweile selbst ein sehr erfolgreicher Athlet“, sagt Michael Kruse lachend. Er ist auf dem besten Weg, als Extremsportler genauso bekannt in Schwerin und Mecklenburg-Vorpommern zu werden wie sein Vater.

Und darauf legen beide auch viel Wert: Sie sehen sich als Sport-Botschafter, die einerseits Kindern und Jugendlichen ein Vorbild sind und sportlichen Ehrgeiz wecken und andererseits auch ihre Heimat bekannter machen. Dazu haben die beiden vielerlei Gelegenheit. Der 24-jährige Dennis ist gerade aus Hawai zurück, wo er seine erste Teilnahme an der Cross-Triatlon-Weltmeisterschaft als Profi-Sportler absolviert hat. Auf dem Wettkampfprogramm standen 1,5 Kilometer Meeresschwimmen, 30 Kilometer Mountain-Bike-Radfahren und 10 Kilometer Crosslauf. „Mein Ziel war, in dem 70-köpfigen Starterfeld unter die ersten 20 zu kommen und das habe ich auch erreicht“, sagt Dennis Kruse zufrieden. Er kam auf Platz 19 mit nur einer Minute Rückstand auf den Deutschen Meister Felix Schumann.

„Die Cross-WM ist ein guter Meilenstein auf dem Weg zur Mittel und Langdistanz, zum klassischen Iron Man“, erläutert Vater Michael. Dennis sei mit 24 einer der jüngsten im Starterfeld gewesen und habe sehr viel Potenzial auf der Straße. Das verschaffe ihm gute Ausgangspositionen für eine spätere Teilnahme am Iron Man-Wettkampf.

Doch auch Michael Kruse war nach Hawai gereist, allerdings nahm er nicht am selben Wettkampf wie sein Sohn teil. „Ich habe meinen Fokus auf das Laufen gelegt“, berichtet er. Mit 44,26 Minuten auf dem WM-Trail kam er auf Platz sechs – und war sehr zufrieden mit einem guten Saisonabschluss. Vater und Sohn als sportliche Konkurrenten? „Nein“, sagt Michael Kruse wieder sehr deutlich und lacht. Er sehe seine Rolle eher als Begleiter, Ideengeber und Motivator. „Das ist das Schöne am Sport: Jeder kämpft um Höchstleistungen und trotzdem ziehen wir an einem Strang.“

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