Schwerin : Externer Gutachter prüft Mallorca-Kita

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23. November 2018, 07:46 Uhr

Der Hick-Hack um die Kita des Awo-Kreisverbandes Schwerin auf der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca ist noch immer nicht zu Ende. „Wir haben die Fragen des Landesverbandes beantwortet. Es gab allerdings Nachfragen, aber die haben wir auch schon beantwortet“, sagt Axel Mielke, Geschäftsführer des Awo-Kreisverbandes. „Meiner Meinung nach haben wir allumfassend alle Informationen auf den Tisch gelegt und alle Fragen beantwortet“, betont der Awo-Chef. Inhaltliche Aussagen indes machte er nicht.

Der Landesverband habe seinerseits einen Wirtschaftsprüfer eingesetzt. „Die Ergebnisse kenne ich noch nicht“, so Mielke. Er hoffe aber, dass sie am Freitag – also heute – vorliegen werden.

Auf der Basis dieser Prüfergebnisse will der Awo-Landesverband dann am 26. November über das Schweriner Engagement auf Mallorca diskutieren – und Stellung beziehen.

Denn auch der Bundesverband will Antworten. Awo-Bundeschef Wolfgang Stadler hatte Anfang Oktober im Nordkurier angekündigt, „in den nächsten Tagen“ würden Ergebnisse vorliegen. Tage später sprach die Bundes-Awo von „in Kürze“ vorliegenden Ergebnissen.

Im Kern geht es darum, ob die Arbeiterwohlfahrt, die mit Steuergeld unterstützt wird, auf Mallorca eine Kita betreiben darf. Die Meinungen dazu gehen zwischen Kreis-, Landes- und Bundesverband auseinander.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

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