Neue Oper : „Eugen Onegin“ zurück im Theater

Peter Tschaikowskis Oper „Eugen Onegin“ erzählt die Geschichte der unerfüllten Liebe zwischen Tatjana und Eugen.
Peter Tschaikowskis Oper „Eugen Onegin“ erzählt die Geschichte der unerfüllten Liebe zwischen Tatjana und Eugen.

In Tschaikowskis Oper verliebt sich Tatjana hoffnungslos in den Zyniker

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13. Dezember 2013, 23:54 Uhr

Das Mecklenburgische Staatstheater bringt am morgigen Sonntag um 19.30 Uhr im Großen Haus wieder die Oper „Eugen Onegin“ auf die Bühne. Als Peter Tschaikowski im Mai 1877 Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“ erstmals las, war die Begeisterung so groß, dass er diesen gleich zur Vorlage einer neuen Oper erkor. In nur einer Nacht soll das Szenarium des Komponisten entstanden sein. Er legte bei der Dramatisierung der Verse Puschkins weniger Wert auf einen straffen Handlungsablauf, sondern fokussierte auf die vom Dichter angelegten poetischen Zwischentöne. Im Zentrum der Handlung steht Tatjana, eine schwärmerische, zur Melancholie neigende junge Frau, die sich in den dandyhaften und erklärten Zyniker Eugen Onegin verliebt. Dieser weist sie erst zurück, verliebt sich aber Jahre später in die attraktive, selbstsichere und mittlerweile verheiratete Frau. Sie gesteht ihm, dass sie nie aufgehört habe, ihn zu lieben. Trotzdem bekennt sie sich zu ihrer Ehe und lässt Onegin zerstört zurück.

Der Regisseur Georg Rootering inszenierte zum ersten Mal am Mecklenburgischen Staatstheater. Er begann seine Theaterlaufbahn am Opernhaus Zürich und bei den Salzburger Festspielen. 1981 gab er sein Regie-Debüt mit Verdis „Rigoletto“ in Bremerhaven.

Die nächste Aufführung geht am 25. Dezember um 18 Uhr im Großen Haus über die Bühne.

Kartentelefon: 0385-5300-123.

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