Von Schwerin an die Côte d’Azur : Esperantisten: Eine Familie

Espantistentreff  in Frankreich mit André Christian Weber (8.v.r.)
Espantistentreff in Frankreich mit André Christian Weber (8.v.r.)

Schweriner André Christian Weber nimmt am Europatreffen in Frankreich teil

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27. März 2018, 23:26 Uhr

André Christian Weber ist Esperantist und trifft sich gern mit Gleichgesinnten. „Ich habe eine Einladung zum europäischen Frühjahrstreffen in Frankreich bekommen und sie gern angenommen“, erzählt der Vorsitzende des Schweriner Esperanto-Clubs. Mit 90 weiteren Esperantisten aus zehn Ländern verbrachte er eine Sprach-Woche an der Côte d’Azur. „Vormittags standen Kurse zu sprachlichen Grundlagen für Anfänger oder zum Perfektionieren der Plansprache für Fortgeschrittene auf dem Programm“, berichtet der Schweriner, der seit Langem zu den Profis zählt. Debatten über den Brexit oder politische und philosophische Fragen wurden in Esperanto geführt. Abends folgten Vorträge einiger Teilnehmer. „Ich habe die Erlebnisse meiner Islandreise vorgestellt“, sagt André Christian Weber.

„Das Schöne an diesen Treffen ist, dass wir sofort eine gemeinsame Sprache finden“, sagt der Schweriner und präzisiert: „Damit ist nicht nur das Esperanto gemeint, sondern vor allem, dass wir Gleichgesinnte sind, quasi wie eine große Familie.“ Deshalb falle die Verständigung so leicht. „Leute, die dich noch nie gesehen haben, behandeln dich wie Freunde“, erzählt Weber. So sei er auf der Rückreise spontan von einem französischen paar in San Raphael nach Hause eingeladen worden.

Wer sich in Schwerin für Esperanto interessiert, kann sich im Internet unter esperanto-sn.de über den Club informieren.

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