Grundstein Gelegt : Erster Neubau im Werderpark

In der Barcastraße baut die Wogela ein Haus für 20 Mietparteien. Der Viereinhalbgeschosser soll sich gut ins Gesamtbild einfügen. Die Vorstände Steffen Weber (l.) und Wolfgang Winkler legten den Grundstein.
In der Barcastraße baut die Wogela ein Haus für 20 Mietparteien. Der Viereinhalbgeschosser soll sich gut ins Gesamtbild einfügen. Die Vorstände Steffen Weber (l.) und Wolfgang Winkler legten den Grundstein.

Wohnungsgenossenschaft Lankow investiert 2,7 Millionen Euro in ein Mehrfamilienhaus mit 20 Wohnungen in der Barcastraße

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23. April 2015, 08:00 Uhr

Die Schweriner Innenstadt ist bei Mietern beliebt wie selten zuvor. Darauf reagiert jetzt auch die Wohnungsgenossenschaft Lankow. Deren Geschäftsführer Wolfgang Winkler und Steffen Weber legten gestern Nachmittag den Grundstein für einen ersten Neubau der „Wogela“ in der Werdervorstadt. Für rund 2,7 Millionen Euro entstehen in der Barcastraße 20 Mietwohnungen.

Die Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen sind zwischen 60 und 80 Quadratmeter groß, die Hälfte von ihnen wird barrierefrei. In die Vermietung geht das Unternehmen allerdings noch nicht, denn bislang kann man nur den Keller betreten. Bis der Viereinhalbgeschosser bezugsfertig ist, wird es wohl Januar 2016 werden, sagt Vorstand Wolfgang Winkler.

Das Haus ist auch der erste Neubau im so genannten Werderpark, dem großen Gelände hinter der historischen, von der VR-Bank zum Hauptsitz umgebauten Werderklinik. Viele der alten, nicht unter Denkmalschutz stehenden Gemäuer sind inzwischen abgerissen, einige haben neue Eigentümer gefunden. Die alte Pathologie an der Robert-Koch-Straße soll demnächst Platz machen für einen Neubau. Das ehemalige Direktoren-Haus wird wieder bewohnt. Sein Garten grenzt an den Wogela-Neubau. Der erhält noch Grünflächen, 17 Parkplätze und einen Spielplatz.

Viele der Wohnungen haben Balkon oder Dachterrasse, alle sind über einen Fahrstuhl zu erreichen. Wer Mieter bei der Wogela werden will, muss vorher allerdings Genossenschaftsanteile erwerben: zehn für eine große, acht für eine kleine Wohnung. Acht Euro Kaltmiete sollen dafür nicht überschritten werden.

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