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Richtfest an der Schwimmhalle : Erste Etappe ist geschafft

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Für die neue Schwimmhalle auf dem Großen Dreesch wurde Richtfest gefeiert

Großer Bahnhof in der Bernhard-Schwentner-Straße. Minister Harry Glawe, Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, Landtagsabgeordnete, Stadtvertreter, eine Handvoll Bauarbeiter und viele Kommunalwahlkandidaten waren zum Richtfest für die neue Schwimmhalle gekommen. Sieben Monate nach Baubeginn wurde die Richtkrone aufgezogen. „Ich freue mich, dass aufgrund des milden Winters der Bau zügig vorangeht. Für die Baurealisierung wünsche ich weiterhin gutes Gelingen. Unser Ziel ist es, die Schwimmhalle im Frühjahr 2015 zu eröffnen“, erklärte die Oberbürgermeisterin. Konkret im März, so Sportdezernent Dieter Niesen. „Wir liegen im Zeit- und auch im Kostenplan.“

Bauleiter Wolfgang Kummerow von der Firma Bauconcept aus Lichtenstein hat da ganz andere Vorstellungen: „Ich will hier Ende des Jahres fertig sein.“ Immerhin läuft die Ausrüstung des Baus schon auf Hochtouren. Die beiden
Becken sind fast fertig. Die Lüftungstechnik wird bereits eingebaut. „Derzeit arbeiten hier sechs Gewerke parallel“, so Kummerow. Er zeigt auch auf den Raum hinter dem zukünftigen Umkleidebereich: „Hier ist alles für die Sauna vorbereitet.“ Die ist zwar aus Kostengründen nicht mitgeplant worden – Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow sucht aber einen Weg, sie doch noch einzubauen.

Bisher wurden für den Neubau rund 20 000 Kubikmeter Erde bewegt, 3000 Kubikmeter Beton und 280 Tonnen Bewehrung eingebaut sowie 1200 Quadratmeter Mauerwerk hergestellt. „Die Dachkonstruktion ist mit ihren sechs 25 Meter langen Trägern, die das Hauptbecken in zwölf Metern Höhe überspannen, besonders imposant“, sagte Berge Dörner vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt.

Insgesamt investiert die Landeshauptstadt rund 11 Millionen Euro in das Bad. Knapp 5,6 Millionen Euro fließen an Städtebaufördermitteln. Weitere 2,5 Millionen Euro stellt das Ministerium für Inneres und Sport bereit. Immerhin 3,3 Millionen muss die Stadt selbst finanzieren.

Unterdessen sammelt Kommunalwahlkandidat Jan Szymik Unterschriften für ein Bürgerbegehren zum Erhalt der Schwimmhalle in Lankow. Dafür will er die Sanierung der Rogahner Straße streichen. „Dem Vorhaben gebe ich aber keine Chance“, sagte Oberbürgermeisterin Gramkow.



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erstellt am 11.Apr.2014 | 20:45 Uhr

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