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24. Oktober 2017 | 11:52 Uhr

Erntefest-Umzug der Superlative

vom

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erstellt am 29.Sep.2013 | 05:56 Uhr

Pampow | Er war bunt, ideenreich und so groß wie noch nie: Der Umzug zum Kreiserntefest von Ludwigslust-Parchim durch Pampow. 72 Bilder waren es unterm Strich, die Dorfgemeinschaften, Landwirtschaftsbetriebe, Privatpersonen und sogar der CDU-Kreisverband auf die fünf Kilometer lange Strecke kreuz und quer durch Pampow schickten.

Und da war richtig Feuer drin - nicht nur im übertragenen Sinne. Denn die Kothendorfer waren gleich mit vier Schauwagen angereist. Auf einem davon arbeiteten Schmiede mit echtem Feuer. "Als wir am Freitag die Wagen zusammenstellten und schmückten, sind wir sogar noch nass geworden", erzählt Annemarie Telschow. Doch davon ließen sich die Kothendorfer nicht entmutigen.

Viel Zuspruch erhielten sie zudem nicht nur während er zweistündigen Tour. Völlig überrascht nahmen die Kothendorfer den ersten Preis für ihre Erntekrone mit nach Hause. "Damit hatten wir nicht gerechnet", gesteht Annemarie Telschow. Doch den drei Männer aus der Jury, der Ludwigsluster Bauernpräsident Dietrich Groth, Bauernverbands-Geschäftsführer Harald Elgeti und Günter Matschoß als Stellvertreter für den Landrat, überzeugte die schlichte, einfache, und traditionelle Art der Krone: Weizen, Roggen, Gerste und Hafer schön zusammengebunden und mit den Farben Mecklenburgs verziert. Neben der Kothendorfer Krone wurden auch die Schmuckstücke aus Bandenitz, Bengerstorf, Hohenwoos, Pampow und Wamckow ausgezeichnet.

Bei den Wagen gingen Preise nach Goldenbow bei Vellahn, Niendorf an der Rögnitz, Bandenitz, Bengerstorf, Mestlin, Goldenbow, die Pampower Hummeln, das Banzkower Mäusenest und Picher. Diese Listen zeigen, dass das Kreiserntefest zur Feier für den ganzen Großkreis wird. "Wir richten alljährlich das Kreiserntefest aus. Die Parchimer veranstalten den Bauernball", erläutert Dietrich Groth.

Doch Gäste von überall sind natürlich willkommen. Um in Pampow dabei zu sein, nahmen Akteure Anreisezeiten von bis zu zwei Stunden in Kauf. Auch Bürgermeister Hartwig Schulz war überwältigt: Die zusätzliche Arbeit, das Großereignis für den Landkreis in das dreitätige Dorf- und Erntefest zu integrieren, hat sich ausgezahlt. Denn nicht nur die Teilnehmer beim Umzug sorgten für neue Rekorde. Auch die Zuschauermassen an den Straßenrändern und in den Vorgärten trugen dazu bei, dass es ein Erntefest-Umzug der Superlative wurde.

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