Einfach Lecker : Erdbeer-Zeit in Stralendorf

Kommen schon das dritte Jahr in Folge zum Erdbeerpflücken: Ingelore und Diethard Hinz sowie Heidrun Uibel (v.l.). Alle drei sind aus Wittenförden.
Kommen schon das dritte Jahr in Folge zum Erdbeerpflücken: Ingelore und Diethard Hinz sowie Heidrun Uibel (v.l.). Alle drei sind aus Wittenförden.

Noch sechs Wochen lang können Kunden beim Obstbau die leckeren Früchte ernten

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21. Juni 2015, 09:00 Uhr

Ingelore und Diethard Hinz aus Wittenförden haben ihre Eimer gleich voll – mit leckeren Erdbeeren. „Das pflückt sich ganz gut hier, das macht wohl auch die Strohunterlage. Die Reihen sind sauber“, sagt die Wittenförderin. Und ihre Schwester Heidrun Uibel, ebenfalls aus Wittenförden, freut sich, dass es nicht zu heiß ist. „Bei diesem Wetter pflückt es sich besser.“

Innerhalb einer halben Stunde hatte das Trio seine Eimer gefüllt. „Na gut. Einige Beeren sind nicht so groß, aber sie schmecken gut und sind für unsere Zwecke bestens geeignet“, freut sich Ingelore Hinz. Sie will zu Hause Marmelade einkochen, einen Teil der Früchte einfrieren und die restlichen werde die Familie frisch verzehren. Ihre Schwester schwärmt regelrecht von Erdbeer-Marmelade. „In ein schönes Glas gefüllt, noch nett verpackt und mit einem Schriftzug versehen, ist das immer ein prima Geschenk für engste Verwandte“, erzählt Heidrun Uibel.

Die Wittenfördener sind nicht zum ersten Mal auf dem Erdbeerfeld. „Das ist für uns ganz praktisch“, gesteht Diethard Hinz. „Wir pflücken und dürfen dabei noch naschen.“

Vor gut zehn Tagen startete die Erdbeerernte, sie begann 14 Tage später als im Vorjahr, so Obstbau-Chef Walter Strube. Der Frost habe im Frühjahr noch Schäden angerichtet: Blüten sind erfroren. Deshalb erwarte er eine eher durchschnittliche Ernte bei Erdbeeren, die aber gut schmecken. Und weil es in den vergangenen sechs Wochen kaum geregnet hat, läuft jetzt der Regner. Die Ernte dauert noch etwa sechs Wochen, schätzt Walter Strube. Vier Sorten wachsen auf der drei Hektar großen Fläche an der Straße gleich neben dem Sitz des Unternehmens. Kunden, die für den Eigenbedarf pflücken, sind willkommen. Strube: „Wir haben vermehrt Nachfragen, auch telefonisch.“ Sein Tipp: Mit eigenen Gefäßen anreisen, sich auf dem Hof des Obstbaus melden und schon gehts aufs Erdbeerfeld.

Die Preise für die Selbstpflücker sind günstig.

Saisonkräfte, deutsche wie polnische, helfen bei der Ernte, aber auch Schulklassen oder andere Gruppen aus der Region melden sich. Die Früchte werden unter anderem an Küchen in Kitas, in Altenheimen oder Eiscafés geliefert. Im Betriebsteil Ruthen bei Lübz hat bereits die Süßkirschenernte angefangen. In Stralendorf soll es hiermit am 27. Juni losgehen, sagt Strube. Danach sind die Sauerkirschen und die ersten Pflaumen reif.

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