10 Fragen an... : Er möchte bessere Straßenbeläge

Che Eckert hat auf dem Schweriner Weihnachtsmarkt seine orangefarbene Tasche dabei – die Tasche, die vor zehn Jahren den Tsunami überstanden hat.
Che Eckert hat auf dem Schweriner Weihnachtsmarkt seine orangefarbene Tasche dabei – die Tasche, die vor zehn Jahren den Tsunami überstanden hat.

Che Eckert ist Weihnachtsmarktsprecher in der Landeshauptstadt und weiß ganz genau, was er als OB ändern würde

svz.de von
20. November 2015, 17:58 Uhr

Er ist schon viel herumgekommen. Hat viel gesehen. Erlebt. War schon in den verschiedensten Bereichen des Journalismus tätig. Che Eckert drehte als Regisseur auch mehrere Dokumentarfilme, wie etwa „Elvis - Leben und Sterben“ über den Jahrhundertkünstler. Eigentlich lebt und arbeitet Eckert in Tornesch bei Hamburg. Doch zum Schweriner Weihnachtsmarkt kommt er immer gerne. Che Eckert macht es Freude, die Schweriner lachend, sich bei einem Glühwein unterhaltend und einfach nur ausgelassen zu sehen. Redakteurin Annegret Behncke stellte dem Weihnachtsmarktsprecher die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist ihr Lieblingsplatz in Schwerin?
Die Promenade rund um den Pfaffenteich.
Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?
Viele Straßen Schwerins sind in bedauernswertem Zustand – ich würde mich umgehend für bessere Straßenbeläge stark machen.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Mein erstes großes Geld habe ich als 19-jähriger Schriftsetzerlehrling mit A2-Holzschnitten von Plakaten für Feuerwehrjubiläen gemacht. Ausgegeben habe ich es für eine 14-tägige Flugreise nach Peking – damals für schlappe 5900 Mark. Die Reise war eine komplette Enttäuschung: Seinerzeit waren Touristen in Beijing noch Mangelware und ohne Aufpasser ging rein gar nichts.

Was würden Sie gerne können?
Frieden stiften. Weltweit.

Wer ist ihr persönlicher Held?

Siddhartha Gautama, der spätere Buddha.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese stets mehrere. Immer eine Biografie: H. J. Noack - „Helmut Schmidt: Die Biographie“, immer auch ein Fachbuch: „The Complete Book of Shiatsu Therapie" von Tour Namikoshi und eins aus der Bestsellerliste für unterwegs: „Passagier 23“ von Sebastian Fitzek – das ist super spannend.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Die, die ich selbst geschrieben habe: Zur Zeit die Wiederholungen von „Mein schönes Land“ auf N3.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Den Erfinder von Neid, Missgunst und Hass – um ihm oder ihr mal ordentlich die Meinung zu sagen. Ganz ernsthaft: Papst Franziskus, auf einen langen Nachmittagstee.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Zum 25-jährigen Trennungsjubiläum eine sehr teure Uhr von meiner Ex-Geliebten und Immer-noch-Freundin Ivonne Beck, der Lebensgefährtin von Rufus Beck. Ihr Leben, schrieb sie im Brief dazu, wäre sehr anders verlaufen, hätten wir uns nicht kennen gelernt - und irgendwann auch wieder getrennt.
Was werden Sie als Rentner machen?
Sendungen fürs Fernsehen schreiben, Musikvideos drehen und als Pressesprecher des Schweriner Weihnachtsmarktes tätig sein. Und deutlich öfter Bogenschießen

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