Schweriner Nachwuchs-Politiker : Engagement schafft neue Freunde

Ein möglicher Kandidat für den Landtag im Schweriner Schloss? Till Heinemann engagiert sich seit anderthalb Jahren bei der Jungen Union der Christdemokraten.
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Ein möglicher Kandidat für den Landtag im Schweriner Schloss? Till Heinemann engagiert sich seit anderthalb Jahren bei der Jungen Union der Christdemokraten.

Jung, motiviert und politisch aktiv in Schwerin – heute: Till Heinemann ist Mitglied der Jungen Union und schätzt die sozialen Kontakte

svz.de von
04. April 2017, 23:57 Uhr

Schwarz, Rot, Grün, Gelb oder Violett – wie das politische Farbspektrum sind auch die Meinungen in der deutschen Politik-Landschaft breit gefächert. Gerade im Jahr der Bundestagswahl engagieren sich immer mehr junge Menschen politisch, auch in Schwerin. Heute spricht Nachwuchspolitiker Till Heinemann über seine Motivation, bei den jungen Christdemokraten aktiv dabei zu sein.

„Meckern kann jeder, für Veränderungen muss man sich aufraffen“, sagt Till Heinemann. Der Schweriner hat sich aufgerafft und ist seit Dezember 2015 Mitglied der Jungen Union (JU), der Nachwuchsorganisation der CDU. „Wir sind aber nicht direkt an die Mutterpartei gebunden, ich bin nur Mitglied bei der JU“, erklärt er und ergänzt lachend: „Natürlich können wir uns auch mal kritisch äußern, so wie nach der Landtagswahl, als es keine personellen Änderungen in der CDU gab.“

Für den 17-Jährigen ist die politische Aktivität wichtig. „Die Politik betrifft das ganze Leben“, sagt er. „So, wie wir jetzt leben, das ist ein Resultat der Politik.“ Aber auch der soziale Kontakt reize ihn an der Mitgliedschaft. Es werden neue Freundschaften geknüpft, mit Menschen, die ähnlich denken. Die jungen Nachwuchspolitiker wachsen zusammen, fühlen sich miteinander verbunden. „Das ist sehr bereichernd – auch wenn wir natürlich bei kleinen Details auch mal verschiedener Meinung sind.“

Der Schweriner hat sich schon immer für Politik interessiert, bei den jungen Christdemokraten ist er nach eigener Recherche gelandet – und nach eigenen Angaben das jüngste Mitglied des Kreisverbandes. „Ich habe mich über die Parteien informiert, unter anderem im Sozialkundeunterricht.“ Die Junge Union vertrete seine Meinung am besten, besonders die Wirtschafts- und Bildungspolitik interessiere ihn. Schnell ist er Beisitzer im Vorstand geworden. „Denn wenn ich Mitglied bin, engagiere ich mich auch richtig.“

Mittlerweile nimmt die Politik einen großen Teil der Freizeit des Abiturienten ein. Alle vier bis sechs Wochen trifft sich die Schweriner Junge Union zum Stammtisch, dazwischen sind die Mitglieder bei verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen wie dem Wettlauf der Schulsanitäter präsent. Und wenn Till Heinemann nach dem Sommer seine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert, kann die Junge Union weiterhin auf ihn zählen.

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