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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 15:25 Uhr

Wiligrad : Endspurt bei Kunstbörse

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Objektkünstler Johannes Mann aus Wessin zieht für sich eine erfreuliche Bilanz / Ausstellung endet an diesem Sonntag

von
erstellt am 06.Jan.2015 | 23:34 Uhr

Noch bis Sonntag sind die Exponate der Kunstbörse des Jahrgangs 2014 auf Schloss Wiligrad zu sehen. Danach beginnen die Mitarbeiter des Kunstvereins mit der Vorbereitung der ersten Galerie-Ausstellung des neues Jahres. Gezeigt werden dann Fotografien unter dem Titel „Altes Japan“ und „Japan as a Cultural Triangle“. Diese Ausstellung wird am 17. Januar um 17 Uhr eröffnet.

Noch aber können Kunstliebhaber an die 850 Exponate der Kunstbörse bestaunen – und erwerben. Ganz so viele werden es gar nicht mehr sein, denn etliche Ausstellungsstücke – vor allem Bilder, Keramik, Porzellan und Objektkunst – wechselten inzwischen den Besitzer. Die Kunstbörse ist die traditionelle Galerie-Exposition zum Ende eines jeden Ausstellungsjahres, eine Verkaufsausstellung bildender und angewandter Kunst, deren Dauer wegen der Beliebtheit bis ins neue Jahr verlängert wurde. Bilder, Grafiken, Kleinplastiken, Glas- und Porzellanarbeiten, Keramiken, Textil- und Holzarbeiten, Schmuck, Skulpturen verschiedenster Formen und aus unterschiedlichsten Materialien werden hier präsentiert.

Der Wessiner Objektkünstler Johannes Mann ist zum zweiten Mal mit Arbeiten aus seiner Werkstatt vertreten: Objekte mit Holz und ofengeformtem Flachglas. Die meisten haben einen maritimen Hintergrund. Für ihn und die anderen Künstler biete Wiligrad eine breite Plattform, ihre Arbeiten vorzustellen. So mache der Kunstverein Werke zeitgenössischer Künstler einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Johannes Mann kann für sich eine erfreuliche Bilanz ziehen, seine Arbeiten waren gefragt. Er musste sogar nachliefern. Und nach der Kunstbörse bleiben einige seiner Arbeiten auch in der Dauerausstellung im Schloss.

Dass immer mehr Besucher den Weg nach Wiligrad und damit auch zur Ausstellung ins Schloss finden, sei erfreulich, meint Philip Humpf, Mitarbeiter des Kunstvereins. Das habe auch damit zu tun, dass das Gesamtbild passe. Denn der Schlosspark wurde nach altem Vorbild neu gestaltet. Das Areal präsentiert sich jetzt von einer sehr einladenden Seite, findet auch Johannes Mann. Hinzu kommt, so Philip Humpf, dass der Marstall unweit des Schlosses einer Verjüngungskur unterzogen worden ist. Und auch die Gärtnerei mit dem Hofcafé ist in der Saison zu einem Publikumsmagneten geworden.

Zwar bildet die Kunstbörse aus 2015 wieder den krönenden Abschluss des Ausstellungsjahres, aber auch die anderen Galerie-Schauen locken viele Kunstfreunde nach Wiligrad. Insgesamt werden es sieben sein.

Das Jahr 2015 sei für den Kunstverein ein besonderes, ein aufregendes Jahr, blickt Philip Humpf voraus: Die 25. Kunstbörse steht an. Anlässlich dieses Jubiläums wolle sich der Verein etwas einfallen lassen. Vorgesehen sind weitere Veranstaltungen in der Reihe „Jazztime trifft Kunst“ – etwa von Mai bis September. Die erste dieser Art mit Musiker Andreas Pasternack fand großen Anklang.

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