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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. Oktober 2017 | 07:46 Uhr

Helfer Gesucht : Endspurt bei der Apfelernte

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Obstbau Stralendorf sucht noch viele Helfer, gern auch Schulklassen: Mehr als 1000 Tonnen Äpfel müssen noch von den Bäumen

von
erstellt am 28.Okt.2015 | 16:00 Uhr

Auf dem Betriebshof des Obstbaus Stralendorf herrscht ein Kommen und Gehen: Kleingärtner aus der Region liefern Äpfel und Birnen an, die für die Mostverarbeitung bestimmt sind. Im Gegenzug erhalten die Hobbygärtner Säfte – 25 Sorten stehen zur Auswahl – bzw. Wein. Abgegeben werden können hier auch Pflaumen, Kürbisse, Walnüsse, Haselnüsse, aber auch Bucheckern, Eicheln und Kastanien. Letztere Früchte sind für das Damwild bestimmt, das der Obstbau selber hält.

Wie in den Kleingärten sind auch auf den Plantagen des Obstbaus in Stralendorf, Wittenburg und in Ruthen bei Lübz noch Äpfel zu ernten. „Wir schätzen, dass auf unseren Plantagen an den drei Standorten noch mehr als 1000 Tonnen an den Bäumen hängen. Die müssen in den nächsten Wochen geerntet werden“, sagt Obstbaum-Chef Walter Strube. Das Wetter sei zur Zeit sehr gut.

Willkommen seien Schüler oder ganze Schulklassen, die ihre Klassenkassen etwa für gemeinsame Fahrten auffüllen möchten. Im vorigen Jahr hätten sich zahlreiche Schulen gemeldet. In diesem Jahr seien erst zwölf Klassen gekommen. „Wir haben auch nach den Herbstferien noch Bedarf“, ermuntert Strube die Schulklassen aus den jeweiligen Regionen. Sie seien gern auch am Wochenende willkommen, denn nachmittags nach Schulschluss bleibe nicht mehr viel Zeit. Der Obstbau setzt zudem auf weitere Helfer aus der Bevölkerung. Wer Interesse hat, sollte sich unter Telefon 03869-7429 melden, so Strube. Hier erfahren Interessierte mehr. Die Helfer werden die zuvor vom Baum geschüttelten Äpfel sammeln, die für die Industrie bestimmt sind. Aus diesen Früchten wird Saft bzw. Apfelmus hergestellt. Vorher wurden bzw. werden die schönsten Äpfel vom Baum gepflückt – das übernehmen die Saisonkräfte vom Obstbau selbst. Denn für eine ungeübte Hand sei es gar nicht so leicht, Äpfel in größerer Menge zu pflücken, so Strube.

Er rechnet mit einer durchschnittlichen Ernte bei den insgesamt 28 Apfelsorten. Sie begann am 1. September und damit 14 Tage später als in den Jahren zuvor. Die Früchte seien nicht so groß, erklärt der Obstbaum-Chef. Das sei der fehlenden Feuchtigkeit geschuldet. Auf Grund der Trockenheit habe sich aber kaum Schorf oder Pilzbefall entwickeln können, das sei der Vorteil gewesen. Und auch Pflanzenschutzmittel wurde weniger eingesetzt. „Wir hoffen nur, dass der Winter mit Frost und Schnee nicht zu früh kommt“, so Strube, „damit die restlichen Äpfel noch geerntet werden können.“ Am 29. November feiert der Obstbau dann auf dem Betriebshof in Stralendorf Erntefest.

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