Neue Hundewiesen in Schwerin : Endlich Freilauf - Hundehalter können aufatmen

Hier darf Hund Hund sein und sich auf 6.000 Quadratmetern ohne Leine austoben.
Hier darf Hund Hund sein und sich ohne Leine austoben.

Mehr Auslauf für rund 3800 Vierbeiner in Schwerin: Stadt weist sechs öffentliche Hundewiesen aus

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01. Februar 2018, 20:45 Uhr

Gute Nachricht für Schwerins Hunde und deren Halter. Nach jahrelanger Diskussion hat es die Landeshauptstadt jetzt endlich geschafft, sechs öffentliche Hundewiesen auszuweisen, auf denen die Vierbeiner unangeleint herumtollen können. Denn es gilt fast im gesamten Stadtgebiet Leinenzwang. Damit die 3803 in Schwerin gemeldeten Hunde angemessenen Auslauf bekommen können, mussten ihre Besitzer mit ihnen bislang immer an den Stadtrand fahren. Nun wurden sechs Hundeauslaufflächen eingerichtet. Sie befinden sich in der Weststadt, in Lankow, in Schelfwerder, in der Gartenstadt, auf dem Dreesch und in Ostorf.

CDU-Stadtvertreter Georg Kleinfeld freut sich besonders darüber: „Ich bin 2014 mit dem Thema in den Wahlkampf gezogen und habe es stets vorangebracht. Daher freut es mich nicht nur, dass ich und meine Fraktion die Stadtvertretung überzeugen konnten, sondern dass jetzt auch endlich die ersten Hundewiesen eingeweiht werden. Appellieren möchte ich an alle Hundebesitzer, sich auf den Flächen auch um die Sauberkeit zu kümmern und mit gutem Beispiel voranzugehen“, betont Kleinfeld. Zur Ausstattung der Hundewiesen gehören Hinweisschilder, Papierkörbe und Tütenspender zum Aufnehmen von Hundekot. Stadtsprecherin Michaela Christen verweist darauf, dass sich Hunde auf den ausgewiesenen Flächen zwar frei bewegen können, jedoch ihre Besitzer sicherstellen müssen, dass von den unangeleinten Hunden keine Gefahr für Menschen oder andere Tiere ausgeht. Auch auf den Hundewiesen haftet der Halter für Schäden, die sein Tier verursacht. Ein Maulkorbzwang für bestimmte Tiere sei auch dort nicht außer Kraft gesetzt. „Und auf der Hundewiese gilt, dass Herrchen oder Frauchen die Hinterlassenschaft ihrer Hunde unverzüglich beseitigen müssen.“

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Als öffentliche Hundewiesen sind ausgewiesen: eine Grünfläche am Buchenweg im Stadtteil Schelfwerder, eine Grünfläche auf der Hangterrasse neben der ehemaligen Gaststätte „Panorama“ in der Weststadt, eine Grünfläche an der ehemaligen Lungenklinik in der Lübecker Straße in Lankow, eine Grünfläche parallel zur Haselholzstraße in der Gartenstadt, eine Wiese in einem Teil der Parkanlage im Grünen Tal auf dem Großen Dreesch sowie eine Grünfläche am Südwestufer des Faulen Sees an der Fußgängerampel unterhalb der SVZ.

Insgesamt hatte der städtische Eigenbetrieb Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen 24 Flächen auf ihre Eignung als Hundeauslaufflächen untersucht, von denen sieben als geeignet sowie schnell und kostengünstig umsetzbar ausgewählt wurden. Eine Fläche am Bleicher Ufer im Stadtteil Feldstadt wurde nach der Beratung mit dem Ortsbeirat jedoch wieder verworfen.

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Derzeit sind in der Landeshauptstadt 3803 Hunde registriert. Insgesamt nimmt die Stadt aus der Hundesteuer jährlich rund 400 000 Euro ein. Das Geld ist indes nicht zweckgebunden und muss genau wie andere Steuern in den Gesamthaushalt der Landeshauptstadt einfließen.

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