Crivitz : Einzigartiges Quartett

„Die Suche nach dem Fis“ hieß dieses Medley von Hartmut Müller, Jörg Wachsmuth, Ulrich Haas und Heiko Triebener (v. l.).
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„Die Suche nach dem Fis“ hieß dieses Medley von Hartmut Müller, Jörg Wachsmuth, Ulrich Haas und Heiko Triebener (v. l.).

Konzert des Melton-Tuba-Quartetts begeisterte mehr als 120 Besucher in Crivitz

svz.de von
14. Mai 2018, 08:00 Uhr

Stehende Ovationen – so etwas hat die Crivitzer Kirche wohl noch nicht oft gesehen. Ursache der Begeisterung von mehr als 120 Crivitzern war am Sonnabend das Konzert des Melton-Tuba-Quartetts. Professor Jörg Wachsmuth von den Dresdner Philharmonikern, Hartmut Müller vom Wuppertaler Sinfonieorchester, Heiko Triebener von den Bamberger Symphonikern und Professor Ulrich Haas von den Duisburger Philharmonikern beglückten die Besucher nicht nur mit großartiger und präziser Musik ihrer Instrumente, sondern auch mit einem unterhaltsamen Auftritt.

Dabei wäre dieses Konzert fast nicht zustande gekommen. „Wir sind für Sonntagabend zu einem Konzert nach Beckerow am Kummerower See eingeladen und suchten noch einen weiteren Spielort in der Nähe, weil wir nicht an einem Tag hin- und zurückfahren wollten“, erklärte Heiko Triebener. Der Posaunenchor Crivitz hörte davon und sagte sofort ja. „Doch dann wurde Hartmut Müller am Donnerstag mit einem Schwächeanfall ins Hamburger Krankenhaus eingeliefert. Und hat dem Arzt sofort gesagt, er muss unbedingt am Sonnabend zum Konzert nach Crivitz“, erzählte ein sichtlich gerührter Helmut Schröder vom Crivitzer Posaunenchor dem Publikum. „Wir haben in 30 Jahren nicht ein einziges Konzert abgesagt“, sagte Hartmut Müller merklich erschöpft, aber sehr zufrieden nach dem Konzert.

Er und seine Kollegen bedankten sich für die fast italienisch herzlich anmutende Gastfreundschaft der Crivitzer, die den Dank mit Beifallsstürmen für den ungewöhnlichen Musikgenuss erwiderten.

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