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Zeitung für die Landeshauptstadt

21. November 2017 | 02:08 Uhr

Alle machen mit : Einkaufserlebnisse am Sonntag

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schlosspark-Center und Kressmann starten morgen Reihe der Sonderöffnungen, in einem Monat macht die gesamte Innenstadt mit

von
erstellt am 31.Jan.2015 | 08:00 Uhr

Ab unter die Glücksdusche, heißt es an diesem Wochenende im Schlosspark-Center. Besucher, die es in die Wirbelbox schaffen, haben die Möglichkeit, Schaumstoffbälle mit Wertigkeiten zwischen einem und hundert Euro zu fangen. Alle Bälle, die in den 30 Sekunden erhascht werden, können sie in echte Center-Gutscheine umtauschen. Und das auch am Sonntag. Denn gemeinsam mit dem Textilkaufhaus Kressmann eröffnet das Schlosspark-Center die diesjährige Reihe der Sonntagsöffnungen. Alle Geschäfte – inklusive Real – laden von 13 bis 18 Uhr zum Einkaufen.

So wie die Glücksdusche sicher ein zusätzlicher Anreiz sein wird, den Sonntag zum Geschäftsbummel zu nutzen, so wollen auch die Einzelhändler der Innenstadt insgesamt mehr bieten, als nur ihre Geschäfte auch sonntags aufzuschließen. „Wir öffnen nicht nur, wir eventisieren“, sagt Jan Gebert von den Schweriner Höfen lachend und spielt damit auf den englischen Begriff Event – Ereignis – an. Gemeinsam mit Christian Krause, Manager der Marienplatzgalerie, Angela Hinze, Vorsitzende der Werbegemeinschaft Altstadt, und Citymanagerin Sabine Steinbart haben er und somit nahezu alle Geschäftsleute der Innenstadt ein gemeinsames Verkaufsprogramm an fünf Sonntagen in diesem Jahr auf die Beine gestellt, das Schweriner wie Touristen unterhalten und die Einkaufsmöglichkeiten in der Landeshauptstadt vorstellen soll. Mit im Boot ist an allen fünf Sonntagen auch das Schlosspark-Center, das darüber hinaus neben diesem Wochenende auch für den 29. März und 1. November Sonntagsöffnungen beantragt hat. Die großen gemeinsamen Einkaufs-Sonntage soll es am 1. März, 3. Mai, 30. August, 4. Oktober und 29. November geben.

Sechs verkaufsoffene Sonntage lässt die Bäderregelung in Mecklenburg-Vorpommern zu. Auf fünf gemeinsame haben sich damit die Werbegemeinschaft Altstadt, die Schweriner Höfe, Marienplatzgalerie und Schlosspark-Center verständigt. Die drei zusätzlichen Sonntage des Centers sind entsprechend Ladenöffnungsgesetz bei der Gewerbeaufsicht der Stadt beantragt.

„Für die großen Center lohnt sich das Geschäft am Sonntag, gerade wenn das Wetter nicht zum Bummeln durch die Straßen einlädt“, sagt Citymanagerin Sabine Steinbart. „Im Einzelhandel geht es eher um Werbung in eigener Sache als um Umsatz.“ Auch deshalb sind fünf Sonntag das Höchstmaß. Und auch da sei nicht sicher, ob alle mitmachen, konstatiert Angela Hinze von der Werbegemeinschaft Altstadt. „Wenn wir öffnen, laden wir Kunden direkt zu uns ein. Es gibt dann spezielle Angebote.“

Und dieses Credo zieht sich an allen fünf verkaufsoffenen Sonntagen durch die Stadt. „Wir haben im vergangenen Jahr sehr gute Erfahrungen mit unseren Kreativangeboten gemacht“, sagt Jan Gebert von den Schweriner Höfen. „Das behalten wir bei.“ Do-it-yourself-Workshops wird es am 1. März beispielsweise geben, wenn die Mieter der Höfe zum Nähen, zu Popart, Seifen- und Keramik-Herstellung einladen. Am 3. Mai gibt es einen Kreativmarkt und auch wieder Kinderbetreuung.

Für den 3. Mai schafft die Stadtmarketing-Gesellschaft einen attraktiven Rahmen: Schwerin feiert das „Frühlings-Erwachen“. „In allen Straßen ist unter dem Motto Kunst und mehr etwas los“, kündigt Citymanagerin Steinbart an. Da wird es einfacher, Kunden auch in die Geschäfte zu holen. „Zumal wir ja auch etwas bieten“, so Christian Krause. In der Marienplatz-Galerie lädt beispielsweise ein Glasbläser ein, gemeinsam Herzen herzustellen und zu bemalen – passend zum Muttertag. Und gemeinsam mit dem Autohaus Ahnefeld sei ein Gewinnspiel geplant, bei dem es – sozusagen als Ausgleich – Gewinne speziell für den Herrn gibt.

„Gerade beim ,Frühlings-Erwachen‘, aber auch beim Mondschein-Shopping am 5. Dezember machen fast alle mit“, sagt Angela Hinze. „Alle übrigen Tage sind Überzeugungsarbeit“, gesteht die Chefin der Werbegemeinschaft ein. Das sei aber gerade bei inhabergeführten Geschäften verständlich.

Die Vernetzung der Öffnungszeiten und zusätzlichen abgestimmten Angebote an Sonntagen ist eine neue Qualität in Schwerin – vor allem auch dank des unermüdlichen Einsatzes der Citymanagerin, loben Gebert, Krause und Hinze unisono. Und damit möglichst viele die Ergebnisse nutzen können, werden Stadtmarketing-Gesellschaft, Schweriner Höfe und Marienplatzgalerie auch ganz gezielt in Hamburg und an der Ostseeküste um Tagestouristen werben.

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