Schwerin : Einkaufen und Kultur erleben

Schneiden gemeinsam die Festtorte an: Gerd Bockisch, Luise Gronostay und Heike Boese (v.r.).
Schneiden gemeinsam die Festtorte an: Gerd Bockisch, Luise Gronostay und Heike Boese (v.r.).

Schweriner Höfe feiern 20-jähriges Bestehen und wollen sich als Wohlfühlquartier mit Aufenthaltsqualität profilieren

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07. Mai 2018, 23:03 Uhr

Genuss, Kultur und spezialisierter Einzelhandel werden die neuen Markenzeichen der Schweriner Höfe. „Wir verstehen uns als Wohlfühlquartier und Entspannungsplatz mitten im Stadtzentrum“, sagte Centermanager Gerd Bockisch gestern bei der Festveranstaltung zum 20. Jahrestag des Quartiers, das am 7. Mai 1998 unter dem Namen „Wurm“ eröffnet wurde.

Seither hat sich das Einkaufs- und Erlebniscenter erheblich verändert. Zu den wenigen Geschäften, die von Anfang an in den Höfen ansässig sind, gehört der Reiseservice Schwerin. „Es war eine spannende, anfangs sehr turbulente Zeit“, erzählt Inhaberin Gabriele Finger. „Als wir im Klöresgang einzogen, war die Straße vor unserer Tür ein riesiges Loch. Doch unsere Kunden kannten uns vom Marienplatz und kamen dennoch. Viele von ihnen gehören noch heute zu unseren Stammkunden“, erzählt Gabriele Finger. Mit dem Standort ihres Geschäfts ist sie noch immer zufrieden. Selbst der Inhaberwechsel in benachbarten Läden bringe immer etwas Spannendes, sagt sie.

Zu den Neuen im Center gehört Luise Gronostay, die Chefin vom Kreativkaufhaus im Klöresgang. „Mir gefällt besonders das Gemeinschaftsgefühl“, sagt die 31-Jährige, die auch gleich Verantwortung übernommen hat und als Chefin der Werbegemeinschaft frischen Wind mitbringt.

„Wir haben bereits vor mehreren Jahren mit unserer Verjüngungskur begonnen und auf aktuelle Entwicklungen im Einzelhandel reagiert“, sagt Heike Boese, die für die Wille + Christen Immobilien Management Gesellschaft das 28 000 Quadratmeter große Objekt zwischen Marienplatz und Arsenalstraße, Wismarscher und Lübecker Straße verwaltet. Das ruhige Flair der Höfe als Gegensatz zu den großen, hektischen Centern in der Nachbarschaft herauszustellen, gehöre zu den Standortvorteilen. „Ebenso wie der öffentliche Raum, der für Kulturveranstaltungen genutzt werden kann“, ergänzt Bockisch. Das sei vor wenigen Tagen beim Filmkunstfest sehr schön sichtbar geworden. Das Platon – die Festivalkneipe – konnte beim nächtlichen Filmtalk gleichzeitig drei Veranstaltungsebenen anbieten: die Gesprächsrunde im Café, Musik auf der Terrasse und Raum für entspannte Plaudereien im Brunnenhof. Insgesamt reiche der Kalender regelmäßiger Kulturereignisse vom interkulturellen Neujahrsfest über die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte bis hin zu Lesungen der Literaturtage.

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