Esperanto : Eine Sprache verbindet

Die schwedischen Esperantisten zeigten dem Schweriner Gast gern ihre Stadt.  Fotos: privat
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Die schwedischen Esperantisten zeigten dem Schweriner Gast gern ihre Stadt. Fotos: privat

Schweriner André Christian Weber wirbt mit weltweit bekannten Vokabeln für seine Heimatstadt – nun sucht er weitere Mitstreiter

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03. August 2015, 16:00 Uhr

Wie verbindend die Weltsprache Esperanto sein kann, hat der Schweriner André Christian Weber auf einer kleinen Urlaubsreise nach Schweden erlebt. Er war so fasziniert von der Herzlichkeit, die ihn dort im Ausland empfing, dass er für Esperato werben will, zumal Schwerin eine besondere historische Beziehung zu der Kunstsprache hat: Bereits vor mehr als hundert Jahren setzte sich die Schwerinerin Marie Hankel für die Verbreitung der internationalen Plansprache ein. Sie war die erste Frau, die Lyrik in Esperanto verfasste. Ihr Engagement wurde mit der Benennung einer Straße auf dem ehemaligen Molkereigelände gewürdigt.

Auch André Christian Weber kennt die Faszination von Esperanto, er ist seit vielen Jahren Mitglied im Schweriner Club und reiste schon zu Esperantistentreffen nach Ungarn, Finnland und Island, übersetzte beim Weltkongress 1999 in Berlin. Doch sein jüngstes Erlebnis kam eher überraschend. „Bei einer kleinen Ostseekreuzfahrt war Liegezeit in Göteborg eingeplant. Um die Stadt etwas privater erkunden zu können, fragte ich per Internet bei der Göteborger Esperanto-Gruppe an. Die Antwort war überwältigend: Die schwedischen Freunde luden mich zu einem Freundschaftstreffen ein, wollten es sich nicht nehmen lassen, mir ihre Stadt zu zeigen“, berichtet Weber. „Siv Burell schickte mir schon vorab interessante Informationen, ich meinerseits packte Werbe-Material von Schwerin ein“, erzählt der Esperantist. Das Treffen selbst in Göteborg ließ sich von Herzlichkeit kaum überbieten, sagt Weber. „Esperanto ist wie ein Klubausweis. Man gehört sofort zusammen, ist wie in einer großen Familie.“ Die schwedischen Esperantisten zeigten Weber ihr Göteborg, er hielt einen Vortrag über Schwerin und warb für seine Heimatstadt. Eine neue Freundschaft war geboren.

Wer mehr über die Arbeit der Schweriner Esperato-Gruppe wissen möchte, kann sich im Internet unter esperanto-schwerin.de informieren oder zum nächsten Treffen am 7. September um 17 Uhr ins Fachwerk des Kulturbundes in die Schusterstraße 3 kommen.

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