Besonderer Bäume in Schwerin : Eine Linde für die Buga

Hat sich prächtig entwickelt: die Buga-Linde hinter dem Dom.
Hat sich prächtig entwickelt: die Buga-Linde hinter dem Dom.

Schwerin hat viele besondere Bäume – für die Bundesgartenschau 2009 wurde ein Stamm am Dom gepflanzt

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27. Juni 2017, 14:00 Uhr

In der Landeshauptstadt stehen viele Bäume mit Besonderheiten: sehr alte, sehr große, sehr seltene oder Gehölze mit einer speziellen Bedeutung wie etwa der Baum der Pressefreiheit, der Schnullerbaum, die Hochzeitsbäume oder die Buga-Linde.

Diese wurde im Jahr 2000 auf dem kleinen Platz zwischen Dom und Puschkinstraße gepflanzt. Die Initiative ging von Jürgen Schoewe aus, dem Mitbegründer des Buga-Fördervereins. Schwerin hatte gerade den Zuschlag für Durchführung der Bundesgartenschau 2009 bekommen, doch die Vorbereitungszeit war lang: zehn Jahre. Schoewes Idee: Bis dahin durch vielerlei Aktivitäten den Gedanken an die Buga immer wieder wach halten, die Entscheidungsträger in der Landesregierung und der Landeshauptstadt gewinnen und die Schweriner in die Vorbereitung einbeziehen.

Am 26. Mai 2000 wurde beim ersten Lindenfest des Buga-Fördervereins eine Kaiser-Linde am Dom gepflanzt – die Buga-Linde. Zugleich wurden die Verträge zur Ausrichtung der Gartenschau zwischen dem Zentralverband Gartenbau Bonn und der Landeshauptstadt in Anwesenheit des damaligen Ministerpräsidenten Harald Ringstorff unterzeichnet. Angegossen wurde der Baum von Schwerins Blumenfrau Bertha Klingberg. Die Lindenfeste des Fördervereins wurden in den Folgejahren zu Foren des Dialogs zwischen Landes- und Kommunalpolitikern, Vertretern der Landkreise, der Wirtschaft, Kultur und Medien. An ihren Vorabenden wurden bis 2009 zahlreiche weitere Bäume in Schwerin gepflanzt.

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