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Über den Gartenzaun geschaut : Einblicke in die bunte Gartenwelt

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Besucher können sich am Sonnabend bei Banzkower Familien in deren grünen Oasen und im Goldenstädter Naturlabyrinth umschauen

svz.de von
erstellt am 27.Mai.2014 | 23:46 Uhr

Die Rhododendren sind noch nicht ganz verblüht, dafür leuchten die Iris jetzt kräftig, die Margeriten bieten ein weißes Blütenfeld, die Rosen sind kurz vorm Aufblühen, die Heckenrosen zeigen ihre Pracht, die Grasnelken blühen: Im Naturlabyrinth in Goldenstädt zeigen sich bunte Blumengruppen. Zwischen den Rhododendren haben Ines und Norbert Höfs Ahornbäumchen gepflanzt. Sie sollen den Sträuchern später Schatten bieten. Denn, so Ines Höfs, die Sträucher mögen keine pralle Sonne.

Die Schwerinerin ist Grafikerin, aber auch Gartenliebhaberin. Gemeinsam mit ihrem Mann Norbert hat sie die Pflege der Anlagen im Goldenstädter Landschaftsgarten übernommen. Das ist vertraglich mit der Gemeinde Banzkow vereinbart. Norbert Höfs mäht regelmäßig den Rasen. Weil die Fläche für einen kleinen Rasenmäher viel zu groß ist, kann er einen Rasentraktor nutzen. „Familie Schulz aus Goldenstädt, die in Nähe des Naturlabyrinths wohnt, stellt uns freundlicherweise den Rasentraktor mit Anhänger zur Verfügung. Kostenlos. Das hilft natürlich enorm“, freut sich Höfs.

Als Ausgleich für die Pflegearbeiten nutzen Höfs die Anlage, sie können hier entspannen. Zumindest hin und wieder. Denn zu tun gibt es mehr als genug. Ines Höfs versucht, die einzelnen Blumenanlagen in Ordnung zu halten und Neues zu pflanzen. „Meiner Ansicht nach kann es hier ruhig noch etwas bunter werden.“ Neu beleben möchte sie auch den Kräutergarten.

Gern greift die Hobbygärtnerin auf Pflanzenspenden zurück. Gartenfreunde geben ab, wenn sie üppige Stauden oder andere schöne Gewächse haben, weiß sie.

Das großzügige Areal, 2009 zur Buga in Schwerin als Naturlabyrinth angelegt, biete viel Potenzial, ist Ines Höfs überzeugt. Davon können sich interessierte Gäste am Sonnabend, 31. Mai, selbst überzeugen. Dann laden Höfs innerhalb der Banzkower Aktion „Über den Gartenzaun geschaut“ ein. Von 11 bis 17 Uhr haben Gartenfreunde die Möglichkeit, sich hier ausgiebig umzuschauen und sich mit den Gastgebern auszutauschen. Zu finden ist das Naturlabyrinth in Goldenstädt an der Lewitzstraße am Ortseingang aus Richtung Mirow kommend. Ein Parkplatz ist ausgewiesen.

An der Aktion „Über den Gartenzaun geschaut“ beteiligen sich wie schon im Vorjahr vier Familien, sie findet im Vorfeld der landesweiten Aktion „Offene Gärten“ statt. Die Banzkower bzw. Schweriner Gastgeber wollen sich mit anderen Interessierten austauschen, eigene Erfahrungen zu Gartengestaltung weitergeben oder neue Ideen aufgreifen. Zudem wollen die Organisatoren Garten und kreative Freizeitgestaltung verknüpfen.

Diese Familien machen mit: Ines und Norbert Höfs, die das Naturlabyrinth öffnen, aber auch selbst gebaute Vogelhäuser und Naturkränze präsentieren wollen– als Anregung für kreative Beschäftigung.

Mit dabei ist erneut Dorothea Franz aus Banzkow, Straße des Friedens 10. Sie lädt in ihren Wellness- und Naturgarten zum Erholen ein. Kinder gestalten dort einen Flohmarkt. Bei Ursula und Werner Sell in der Banzkower Straße des Friedens 14 können sich Besucher eine Teichlandschaft und eine große Pflanzenvielfalt anschauen. Zusätzlich wird ein Bücherbasar aufgebaut. Einen „Hauch Fernost“ gibt es im Garten von Rainer und Gudrun Schumann in Banzkow, Liebzer Ring 48. Sie zeigen unter anderem Minibäumchen. Die Gastgeberin präsentiert zudem eigene Bilder aus Pflanzenfasern.

Alle Gastgeber halten weitere kleine Überraschungen bereit. „Unsere Angebote richten sich vordergründig an Interessierte aus den Regionen Parchim, Ludwigslust und Schwerin“, sagt Gudrun Schumann. Willkommen sind Besucher in den Gärten von 11 bis 17 Uhr.

Regenschirme mit Regenbogenfarben sind das Erkennungszeichen. Sie weisen den Gästen den Weg. Diese können ihr Auto in Banzkow am Dorfplatz abstellen und sich dann auf den kleinen Rundgang begeben. Der Eintritt ist natürlich frei.

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