Schwerin ist auf den Hund gekommen : Ein Tobeparadies für Bello und Co.

Mal ganz brav, mal ausgelassen: Die Hunde fühlen sich im Kindergarten von Carola Mertens (l.) und Franziska Kern wohl.
Mal ganz brav, mal ausgelassen: Die Hunde fühlen sich im Kindergarten von Carola Mertens (l.) und Franziska Kern wohl.

Franziska Kern und Carola Mertens betreuen tagsüber die Vierbeiner im Hundekindergarten „Francanis“

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18. November 2017, 12:00 Uhr

Er ist der beste Freund von uns Menschen und das beliebteste Haustier in Deutschland: der Hund. Auch in Schwerin wohnen zahlreiche Vier- mit Zweibeinern zusammen, an den Seen und auf den Grünflächen tummeln sich Dackel, Pudel und Schäferhunde. Auch bei Franziska Kern und Carola Mertens toben zahlreiche Vierbeiner ausgelassen, spielen miteinander. Die beiden Frauen betreiben den Hundekindergarten „Francanis“ am Großen Moor.

Gemütlich sind die Zimmer im Hundekindergarten eingerichtet mit einem Bett, Sofa, großen Hundekissen und Schränken. „Die Hunde sollen sich heimisch fühlen“, sagt Franziska Kern. Im Hundebadezimmer können sie bei Bedarf gewaschen werden, in der Hundeküche gibt es, sollten die Besitzer es wünschen, etwas zu futtern.

Seit fünf Jahren betreiben die beiden Frauen den Hundekindergarten in Schwerin. „Ich hatte vorher einen Hundesalon, Franziska war meine Kundin. Irgendwann fragten immer mehr Kunden bei mir nach, ob sie ihren Hund tagsüber im Salon lassen können, wenn sie arbeiten müssen“, erklärt Carola Mertens. Die Idee zu „Francanis“ war geboren.

Seitdem kümmern sich die zertifizierten Hundebetreuerinnen um rund 15 große und kleine Vierbeiner. An einem Probetag wird geprüft, ob neue Hunde in die Gruppe passen. „Sie sind untereinander gut sozialisiert, treffen sich auch beim Gassigehen und kennen sich dann schon“, so Franziska Kern. Von Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr können die Besitzer ihre Lieblinge abgeben, bis 9 Uhr müssen alle da sein, ab 15.30 Uhr können sie abgeholt werden. „Eine Mitarbeiterin geht immer mit einigen Hunden Gassi, mindestens zwei Mal die Woche je nach Witterung fahren wir mit allen aufs Land, wo sich die Vierbeiner austoben und frei rumtollen können.“

Ihren Beruf und die Selbstständigkeit haben die beiden Frauen, die selber auch Hunde haben, noch nie bereut. „Natürlich ist es nicht nur kuscheln und schwanzwedelnd begrüßt werden, sondern auch harte Arbeit“, sagen sie. Aber die Liebe der Hunde und die Bindung zu ihnen entschädigt für alles. „Mit der Zeit wachsen sie uns alle ans Herz.“

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