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Neues Familienzentrum für Klein Trebbow : „Ein Stück mehr Lebensqualität“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nordwestkreis fördert neues Familienzentrum in Klein Trebbow mit 500 000 Euro – 360 000 Euro kommen aus der Gemeindekasse

Für den Grundstein war es gestern schon zu spät. Die ersten Mauern stehen seit Wochen. Symbolisch wurde die Kartusche mit Tageszeitung, Bauplänen, Amtsboten, Kleingeld und einer Ortschronik dann aber doch noch im neuen Familienzentrum in Klein Trebbow verbaut. Bürgermeister Holger Bannuscher war die Freude förmlich ins Gesicht geschrieben. „Der Abriss des alten Hauses und nun dieser Neubau – das ist schon ein Stück mehr Lebensqualität für alle Einwohner“, betonte Bannuscher.

Auch Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss ließ es sich gestern nicht nehmen, persönlich dabei zu sein, wenn der symbolische Grundstein für das neue Haus gelegt wird. „Es ist erst wenige Wochen her, da habe ich den Zuwendungsbescheid für 500 000 Euro Fördermittel gebracht. Das ging ja wirklich schnell“, staunte sie nicht schlecht. Denn statt auf sandigem Boden konnten die Gäste auf Beton innerhalb der Grundmauern spazieren.

Eine kleine Lücke hatten die Mitarbeiter der Baufirma Ricke aus Ludwigslust in einer der Fensteröffnungen gelassen. Da sollte die Kassette mit den wichtigen Dokumenten und Glück bringendem Kleingeld hinein. Gesagt. Getan.

Im neu aufgebauten Familienzentrum, für das die Gemeinde 360 000 Euro beisteuert, wird künftig auch Platz für eine Arztpraxis sein, die derzeit noch am Park untergebracht ist. „Der dabei gewonnene Platz dient der Erweiterung des Kindergartens“, erklärte der Bürgermeister, der sich nicht nur über das neue Haus , sondern auch reichlich Nachwuchs in der Gemeinde freut.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber dennoch. Alt-Bürgermeister Günter Lemke hatte die Idee von einem Neubau an dieser Stelle. Allerdings sollte es die Feuerwehr werden. „Das Haus ist in die Jahre gekommen, braucht dringend eine Sanierung. Dafür gibt es jetzt keine Fördermittel“, sagt er etwas traurig. Andrea Labes und Gerd Wischnewski vom Schweriner Planungsbüro Form-Nord hatten bereits 2012 dazu die ersten Planungen gemacht. „Vielleicht wird es ja doch noch einmal was“, sind sie zuversichtlich. Dass gleich neben dem Wehrgebäude aber nun ein neues Familienzentrum entsteht, freut Alt-Bürgermeister Lemke. „Auch wenn man es mir nicht ansieht, das ist eine super Sache“, schiebt er hinterher.


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erstellt am 22.Jul.2016 | 16:00 Uhr

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