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Schwerins schönste Biergärten : Ein Ruhepol am Faulen See

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In den Radeberger Bierstuben haben Gäste einen tollen Blick aufs Wasser

svz.de von
erstellt am 13.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Gemeinsam mit Freunden ein Bier genießen oder einen Cocktail im Liegestuhl schlürfen – die Wünsche der Schweriner im Sommer sind unterschiedlich. In der Stadt gibt es dabei vielerorts die Möglichkeit, die warmen Monate des Jahres zu genießen. Heute erzählt Jörg Buß von den „Radeberger Bierstuben“ von der außergewöhnlichen Lage seines Restaurants am Faulen See.

Es herrscht Ruhe am Mittag. Ein älteres Ehepaar ist gerade in die Bierstube gekommen und hat Platz genommen. „Viele Leute schätzen die Ruhe hier. Es herrscht nicht so viel Trubel wie in der Innenstadt “, sagt Jörg Buß. Der Schweriner hat 2004 die Leitung des beliebten Ausflugslokals für Schweriner und Gäste aus der Umgebung übernommen. Seitdem seien viele Kunden ein- und ausgegangen, die vor allem die Nähe zum Faulen See geschätzt hätten, erzählt der 52-Jährige.

Bereits 1968 wurde die Gaststätte erbaut und eröffnet, damals noch unter dem Namen „Wernesgrüner Bierstuben“. Der neue Name gründet sich auf das gleichnamige Bier. „Die Namensänderung steht sinnbildlich für etwas Neues. Wir haben uns bewusst für Radeberger entschieden, da wir so Geschichte und Bier miteinander kombinieren konnten“, erklärt Buß. Außer dem Namen weht auch sonst noch ein Wind von Tradition durch das Restaurant an der Lennéstraße. „Wir servieren altdeutsche Küche. Bei uns gibt es also Schnitzel, Rumpsteak und auch saisonale Salate“, sagt Kellnerin Kathi Rades und nimmt die Bestellung auf.

Auf rund 100 Plätzen können Gäste bei schönem Wetter die Sonne und den Blick auf den Faulen See genießen. Wegen des Regens bleiben viele Plätze leer. Buß hat das aber vorausgesehen, wie er sagt: „Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass ein heißer Mai oft viel Regen im Juni und Juli bedeutet. So wie es aussieht, behalte ich leider recht.“

Das Ehepaar stört der Regen nicht. „Man muss im Sommer ja nicht immer draußen sitzen. Das Essen schmeckt auch drinnen, auch wenn es mit Sonne schon schöner wäre.“

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