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Schweriner Gärtner-Kuriosum : Ein Riesenkürbis geht fremd

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die größte Frucht der Rankenpflanze der Eheleute Rüß reift in Nachbars Garten

svz.de von
erstellt am 13.Sep.2016 | 16:00 Uhr

Zum ersten Mal haben Anngret und Klaus Rüß Kürbiskerne gesät und dann das: Ihr Kürbis verabschiedete sich. Die Pflanze wuchs durch den Zaun zu den Nachbarn. „Wir haben ihn gepflegt und gehegt und dann ist er einfach unbemerkt gewandert“, erzählt Anngret Rüß lachend. „Den Weg hat er sich ganz alleine gesucht.“

Bei der SVZ-Aktion „Chillen beim Grillen“ Anfang Mai hatten sich die Lankower eine Tüte Samen mitgenommen. Denn da startete SVZ die nächste Aktion: Kürbis-König. Aus den Kernen wuchsen Sprösslinge, drei Pflanzen kamen durch. „Die anderen sind den Schnecken zum Opfer gefallen“, berichtet Klaus Rüß.

Dass sich nun ausgerechnet die größte Frucht aus dem Staub gemacht hat, ist nicht weiter schlimm. „Im Juli dürfen wir die Zweige des Kirschbaumes der Nachbarn abernten, die auf unser Grundstück ragen, nun haben sie unseren Kürbis. Das ist doch mehr als gerecht.“

Die Bedingungen auf dem Nachbargrundstück der Familie Klähn scheinen dem Kürbis gut bekommen zu sein, er hat momentan einen Durchmesser von 38 Zentimetern und soll noch weiterwachsen. „Irgendwann im Oktober werden wir ihn ernten, daraus Kürbissuppe kochen und dann mit den Nachbarn ein Lampionfest feiern“, verrät das Ehepaar Rüß.

Jetzt überlegen die Nachbarn noch, wer sich um den SVZ-Kürbis-König-Pokal bewirbt.

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