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Zeitung für die Landeshauptstadt

26. September 2017 | 11:12 Uhr

Schweriner Gesichter : Ein Leben für die Kultur

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Schwedin Jenny Svensson hat in Schwerin eine neue Heimat gefunden und betreut das Jugendsinfonieorchester

svz.de von
erstellt am 08.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Über Frankreich, Saarbrücken und Hamburg ist Jenny Svensson in Schwerin gelandet. Seit 2002 wohnt die Schwedin mit ihrem Sohn Emil und ihrem Mann in der Landeshauptstadt und engagiert sich in der kulturellen Szene. Die ausgebildete Kulturmanagerin hat zunächst für das Konservatorium neue Musik- und Konzertformate entwickelt, seit September 2016 betreut sie das Jugendsinfonieorchester. Christina Köhn stellte ihr die zehn Fragen unserer Zeitung.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Überall dort, wo man auf das Wasser schauen kann. Seit unserem Umzug in die Nähe des Demmlerplatzes kann ich sogar den Schweriner See von meinem Balkon sehen – zwar nur ein Streifen, aber das reicht.
Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Ich würde die Innenstadt fahrradfreundlicher machen und bei der Stadt eine Stabsstelle für kulturelle Bildung einrichten, die zwischen Schulen und Kulturanbietern vermittelt und einen Austausch fördert. Das kenne ich so aus Schweden.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich habe Erdbeeren gepflückt und es gehasst. Denn ich war langsam und da gab es nicht so viel Geld. Vom Verdienst habe ich mir Schallplatten mit schwedischen Schlagern gekauft. Seitdem esse ich übrigens nicht so gerne Erdbeeren.
Was würden Sie gerne können?

Ich würde gerne ein Instrument so richtig gut spielen können – am liebsten eines, was ich mitnehmen kann, wie Flöte oder Klarinette.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Ich bin nicht für das Heldentum, ich glaube mehr an die Zusammenarbeit.
Welches Buch lesen Sie gerade?

„Allt jag inte minns“ von Jonas Hassen Khemiri – „Alles, was ich nicht erinnere“ auf Deutsch. Romane lese ich auf Schwedisch, damit ich nichts verlerne.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Ich gucke selten Fernsehen und wenn dann schwedisches Fernsehen im Internet über die Mediathek. Da kann ich nichts verpassen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Den Dalai Lama, weil er eine besondere Person ist.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Von meinem Mann habe ich einen Anhänger für meine Kette bekommen mit einem Stein von dem Strand, wo ich aufgewachsen bin.
Was werden Sie als Rentner machen?

Ich würde mehr Musik machen und mehr Zeit mit meinem Mann verbringen. Und wenn es die Gesundheit zulässt und ich die Mittel habe, würde ich viel reisen.


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