Schweriner Gesichter : Ein Leben für die Feuerwehr

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Wolfgang Grimm engagiert sich seit 1976 bei den Schweriner Brandschützern / Den Münster-Tatort verpasst er nie

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12. August 2016, 23:43 Uhr

Der 68-Jährige Wolfgang Grimm ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Bereits 1976 trat der gebürtige Dresdner in die Betriebsfeuerwehr seines damaligen Arbeitgebers ein, den Schweriner Möbelwerken. Seit 1994 engagiert er sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Schlossgarten. Für den stolzen Opa – Enkeltochter Klara ist neun Monate alt – sind die Kameraden wie eine zweite Familie. Seit 21 Jahren schreibt er zudem das zweimal jährlich erscheinende Info-Blatt „Florian 07“, das im Einzugsgebiet auf dem Großen Dreesch verteilt wird. SVZ-Redakteur Ralf Badenschier stellte ihm die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?
Einen direkten Lieblingsplatz habe ich nicht, da Schwerin an sich sehr schön ist. Imposant finde ich allerdings den Blick vom Zippendorfer Strand auf die Silhouette des Schlosses.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?
Ich würde versuchen, die Bürokratie ein wenig abzubauen. Außerdem würde ich das Ehrenamt besser unterstützen, vielleicht spornt das auch wieder mehr junge Menschen an, sich freiwillig zu engagieren.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
Das war 1963 als Schulferienaushilfe. Gekauft habe ich mir davon einen Plattenspieler und zwei Schallplatten der Beatles.
Was würden Sie gerne können?
Mit dem Rauchen aufhören.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Ich habe keinen. Aber jeder, der anderen Menschen in Notsituationen uneigennützig hilft, ist für mich indirekt ein Held.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Das Buch „Möbel aus dem Norden“, eine Dokumentation über ehemaligen Möbelbetriebe, an der ich selbst mitgearbeitet habe.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Den „Tatort“ aus Münster mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl am Sonntagabend. Allein die Dialoge zwischen den beiden Hauptdarstellern sind

eine Klasse für sich.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Da fällt mir als Fan der Formel 1 spontan Sebastian Vettel ein. Ich würde ihm sagen, er solle den Mut nicht verlieren.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Meine Enkelin Klara, ein Geschenk meines Sohnes Oliver und seiner Partnerin.
Was werden Sie als Rentner machen?
Das Gleiche wie jetzt auch: Mich im Hintergrund für die Feuerwehr Schwerin-Schlossgarten einsetzen. Ich werde mich vor allem weiterhin für die Öffentlichkeitsarbeit engagieren.


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