Fest der Ramper Diakonie : Ein Halleluja für das Uferfest

Stolz präsentieren Burkhard Spiller und Werkstattleiterin Angelika Kliesch die in den Ramper Werkstätten hergestellten Tontafeln für den Thesenanschlag.
Stolz präsentieren Burkhard Spiller und Werkstattleiterin Angelika Kliesch die in den Ramper Werkstätten hergestellten Tontafeln für den Thesenanschlag.

Neues Ufer lädt am Sonnabend zum geselligen Nachmittag ein – besondere Aktion verweist auf das Luther-Jahr

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15. Mai 2017, 23:55 Uhr

Große Musikbühne, Handwerkermarkt, Andacht, Allerlei für das leibliche Wohl und ein offenes Agility-Training – das Fest-Programm des Diakoniewerk Neues Ufer in Rampe ist genauso vielfältig und bunt, wie die Charaktere der Menschen, die in der sozialen Einrichtung arbeiten. Am kommenden Sonnabend, 20. Mai, lädt das Diakonie-Team zum Ramper Uferfest ein. Von 11 bis 17 Uhr können Besucher aus der gesamten Region vorbeischauen, das Gelände, den Tierhof und die Werkstätten besuchen und auch an einer besonderen Aktion teilnehmen.

„Wir befinden uns ja im Luther-Jahr. Darauf wollen wir eingehen und unter dem Motto ,Hier stehe ich – ich bin so’ feiern. Wir haben eine Ausstellung zu Luther und der Reformation mit einem Preisrätsel“, äußert sich Geschäftsführer Thomas Tweer. Bereits im vergangenen Jahr war das Fest etwas Besonderes, weil es zum 25. Mal stattfand. Das Uferfest sei mittlerweile etabliert und werde gut angenommen, so Tweer.

Dank des vielfältigen Programms werden wohl auch am Wochenende viele Besucher das Gelände erkunden: Um 11 Uhr findet eine Andacht mit Landespastor Martin Scriba statt, der Posaunenchor der Kirchengemeinde Zittow-Retgendorf spielt dazu. Auf der Bühne gibt es Musik von den ,Werkstatt-Rabauken’ zu hören, außerdem kleine Theaterstücke zu sehen. Kita- und Schulkinder haben ebenfalls ihren Auftritt. Bäcker, Imker, Keramiker, Stuhlfelchter – sie alle präsentieren ihre Gewerke. „Beim Jubiläumsfest haben wir gute Erfahrungen mit dem Agility-Training gemacht. Das Team des Brüsewitzer Hundesportvereins ist in diesem Jahr auch wieder dabei“, sagt Tweer, der auch auf die Ramper Werkstätten hinweist. Denn die dort betreuten Mitarbeiter zeigen, was sie täglich leisten: Sie bieten ihre Produkte an.

Aber nicht nur auf das können sich die Gäste freuen, sondern auch auf einen besonderen Thesen-Anschlag. „Wir haben uns die Mühe gemacht und 95 kleine Botschaften auf selbst hergestellte Ton-Tafeln geschrieben“, verrät Angelika Kliesch, Gruppenleiterin der kreativen Werkstatt. Die Thesen werden dann an ein ebenfalls in den eigenen Werkstätten gezimmertes Holztor geschlagen – genau wie damals vor 500 Jahren. Die Idee und die Mühen fanden bereits überregional Anklang. „Vom 24. bis 28. Mai ist Kirchentag in Berlin und Wittenberg, dann stellen wir unser Projekt vor“, sagt Angelika Kliesch.

Für kommenden Sonnabend sind die letzten Tontafeln bereits aus dem Ofen geholt, Werkstatt-MitarbeiterBurkhard Spiller hat das Rohmaterial ausgerollt und ausgeschnitten. Nun, nachdem die kleinen Rechtecke beschriftet, gebrannt und lasiert sind, zieren sie Worte wie: Demut, Lebenslust, Fundament, Schöpfung und Halleluja.

die Mitarbeiter des am kommenden Sonnabend, 20. Mai, bieten

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