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Zeitung für die Landeshauptstadt

16. Dezember 2017 | 17:58 Uhr

Auszeichnung in Schwerin : Ehrenamt kennt kein Alter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ministerpräsident zeichnet besonders engagierte Schweriner aus / Messe im Fridericianum zeigt die riesige Bandbreite

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2016 | 08:00 Uhr

„Das Ehrenamt ist so vielfältig wie die Gesellschaft selbst. Schön, dass so viele Menschen in unserem Lande etwas für andere tun, ohne zu fragen, was sie dafür bekommen“, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering bei der Eröffnung der Ehrenamtsmesse im Fridericianum. „Nicht Beamte, sondern engagierte Menschen mit Herzblut schaffen das Heimatgefühl. Ich bin stolz darauf, dass es so viele davon bei uns gibt. Und ich möchte es ganz deutlich sagen: Das ist nicht selbstverständlich.“ Deshalb sei die öffentliche Würdigung von gesellschaftlich besonders engagierten Bürgern ihm eine Herzenssache.

Gemeinsam mit Sozialministerin Birgit Hesse zeichnete er deshalb acht Bürger aus Schwerin und dem Umland mit dem Ehrenamtsdiplom des Landes aus. Und das waren keineswegs nur Senioren, sondern auch junge Leute. Geehrt wurden Lotti Jaab aus Brüsewitz für Brauchtumspflege, Klaus Oellerking und Cordula Gerburg für Flüchtlingshilfe, Dr. Irmela Grempler für bürgerschaftliches Engagement, Wiebke Janzen für ihre Rettungsschwimmertätigkeit, Anita Fahrling für ihre Arbeit beim DRK sowie Elke Schwinn und Ludwig Gietl für ihr außerordentliches Engagement im VdK-Sozialverband Schwerin.

Organisiert wurde die gemeinsame Ehrenamtsmesse der Landeshauptstadt und des Landkreises Ludwigslust-Parchim vom DRK. Mehr als 50 Vereine und Verbände präsentierten sich und ihre Arbeit – von der Flüchtlingshilfe über die ASB-Rettungsschwimmer und Parchimer Gartenfreunde bis zu den Lübzer Reservisten.

„Ehrenamt bring nicht nur Freude, es macht auch Spaß“, sagte der DRK-Landesvorsitzende und EU-Abgeordnete Werner Kuhn. Er verwies darauf, dass die derzeit größte gesellschaftliche Herausforderung, die Flüchtlingshilfe, nur mit ehrenamtlichem Engagement zu bewältigen sei. „Das ist das zentrale Thema. Mit Kleiderspenden ist es nicht getan. Es geht um Integration, um die Vermittlung unseres Wertesystems. Dafür brauchen wir das Ehrenamt.“

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