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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. Oktober 2017 | 02:29 Uhr

Berufsmesse : Duales Studium reizt junge Leute

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mehr als 70 Firmen und Wissenschaftseinrichtungen präsentierten sich bei der Berufsmesse in der Hochschule der Arbeitsagentur

Lisa Dobbertin hatte kaum Zeit, mal einen Schluck zu trinken oder einen Happen zu essen. So groß war der Andrang am Stand der Hochschule Wismar. „Die jungen Leute interessieren sich besonders für ein duales Studium“, berichtete die Studienberaterin. Deshalb würden in Wismar nun auch zwei neue Studiengänge angeboten, in denen Studium und Ausbildung miteinander verbunden werden könnten: Wirtschaftsinformatiker und Mechatroniker.

Mehr als 70 Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen präsentierten sich am Sonnabend bei der Berufsmesse in der Hochschule der Arbeitsagentur auf dem Lewenberg, um Schulabgängern auf dem Weg in den Job zu beraten. „Eine frühe Berufsorientierung ist das A und O für eine der wichtigsten Entscheidungen, die man in seinem Leben trifft“, sagte der stellvertretende Leiter der Schweriner Arbeitsagentur, Lothar Michael.

Ein duales Studium beispielsweise reizt auch Jenny aus Groß Stieten, die zu den rund 1000 Gästen gehörte, die sich auf der Messe informierten. Die 16-Jährige würde vor einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich gerne noch ein Jahr ins Ausland gehen. „Die Messe gibt einen guten Überblick über viele verschiedene Berufsmöglichkeiten“, betonte Jenny, die sich mit ihrer Mutter unter anderem auch an den Ständen der Stadtwerke und der Wemag umhörte.

Sich auf der Messe zu zeigen, sei wichtig, unterstrichen auch Kathrin Faber vom Augustenstift und Ronny Schwarz vom Wohnpark Zippendorf, die um Nachwuchs für Pflegeberufe warben. Einige Interessierte hätten sich durchaus Informationsmaterial mitgenommen, schilderten sie.

Für rund 400 Lehrstellen aus allen Branchen würden im Bezirk der Schweriner Industrie- und Handelskammer schon jetzt Bewerber gesucht, sagte Peter Todt, zuständiger Geschäftsbereichsleiter bei der IHK. Wer einen guten Job suche, brauche Westmecklenburg nicht mehr zu verlassen, sagte er. Dieser Botschaft konnte sich Ilka Wodke von der Handwerkskammer nur anschließen. Sie hatte bereits 150 offene Lehrstellen im Gepäck.

Malte (15) und Ole (16) aus Schwerin allerdings suchten am Sonnabend mehr als nur einen Ausbildungsplatz. Für Architektur und Informatik interessieren sich die beiden Schüler, die sich ebenfalls ein duales Studium vorstellen könnten.

 

 

 

 

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