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Zeitung für die Landeshauptstadt

26. September 2017 | 11:12 Uhr

Gastspiel in Schwerin : Drei Stunden Vollgas

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nachwuchsdarstellerinnen Ann-Christin Fray und Nina Links stehen bei „Anything Goes“ auf der Bühne

von
erstellt am 28.Feb.2017 | 16:00 Uhr

In kurzer Zeit haben sie sich in die Herzen der Schweriner Musicalfreunde gespielt: Ann-Christin Fray und Nina Links. In Cole Porters „Anything Goes“ stehen die beiden Nachwuchsdarstellerin seit Mitte des Monats auf der Bühne des Staatstheaters. Ann-Christin verkörpert den Vamp Erma, Nina die schüchterne Hope Harcourt, die einen Mann zum Heiraten sucht. Überaus intensiv sei die Zeit in Schwerin, sagen die beiden Frauen: 16 Vorstellungen in zweieinhalb Wochen. Vor allem die freundschaftliche Atmosphäre im Ensemble werde in Erinnerung bleiben.

Ann-Christin Fray (27) kommt aus Mainz, studierte in Wien, lebt mittlerweile in Berlin. Nina Links (25) wuchs in Wiesbaden auf, machte gleich zwei Ausbildungen , studierte Musical in Frankfurt am Main und Publizistik in Mainz. Erste Tanz-, Gesangs- und Schauspielerfahrungen sammelten beide Frauen schon als Jugendliche beim „Jungen Staatsmusical“ am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden – unter der Leitung von Iris Limbarth.

Und so schließt sich der Kreis: Limbarth brachte Cole Porters Meisterwerk jetzt auch in Schwerin auf die Bühne. Ihre Rolle als Erma habe sie bereits in einer Inszenierung von „Anything Goes“ beim „Jungen Staatsmusical“ gespielt, erzählt Ann-Christin. „Wenn man etwas älter ist, versteht man die Musik aber noch besser.“ Die 27-Jährige begeistert das Schweriner Publikum mit ihrer Parodie auf Marilyn Monroe, spricht mit piepsiger Stimme, singt kraftvoll.

Eine Schrecksekunde hat Ann-Christin in Schwerin auch schon überstanden: Bei der vierten Vorstellung verhedderte sie sich mit dem Schuh im Kleid, zog sich
eine schmerzhafte Bänderdehnung zu. „Der Knöchel wurde ganz blau.“ Aber die junge Frau machte weiter, biss die Zähne zusammen. „Alle Kollegen haben sich rührend um mich gekümmert.“

Drei turbulente Stunden lang geben Ann-Christin und Nina mit ihren Kollegen bei „Anything Goes“ auf der Bühne Vollgas, heimsen den Applaus des Publikums ein. „Wir wurden in Schwerin sehr gut aufgenommen“, betont Nina – vom Team und von den Zuschauern. Das Staatstheater sei ein „unfassbar schönes Haus“, sagt Ann-Christin. „Und jeder brennt für seinen Job.“

Noch bis zum 5. März ist „Anything Goes“ im Staatstheater zu sehen. Karten gibt es unter der Telefonnummer 0385-5300123.

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