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Fusion vollzogen : Drei Kirchengemeinden sind jetzt eine

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Alt Meteln, Groß Trebbow und Cramon schlossen sich zu Jahresanfang zusammen: Voraussetzungen für Fusion schon in Jahren zuvor gelegt

svz.de von
erstellt am 07.Jan.2014 | 23:30 Uhr

Zu Jahresbeginn haben die Kirchengemeinden Alt Meteln, Groß Trebbow und Cramon fusioniert: Jetzt gehören fünf Kirchen rund 1600 Christen zur „Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Alt Meteln, Cramon, Groß Trebbow“ – so der offizielle Name. Bereits seit 2000 fühlen sich die ehemals drei eigenständigen Kirchgemeinden in vielen Bereichen eng verbunden. Am Sonntag nun wurde in Anwesenheit von Propst Karl-Matthias Siegert aus Wismar die offizielle Vereinigung mit einem Festgottesdienst sowie einem Empfang in Alt Meteln gewürdigt. Musikalisch umrahmt wurde das Fest vom Kirchenchor unter der Leitung von Christiane Dreisbach sowie von Holger Dreisbach an der Orgel.

Für manche Gemeindeglieder sei schon gar nicht mehr erkennbar gewesen, dass es noch drei Kirchengemeinden gab, meinten nicht wenige Besucher. Zu sehr hatten sie sich daran gewöhnt, dass der ehemalige Pastor Thorsten Markert, der seit Sommer vorigen Jahres als Seelsorger auf dem Dreesch in Schwerin arbeitet, in allen Gemeinden vielseitig tätig war. Die übergreifende Arbeit des einstigen Gemeindediakones Klaus Tietze war nach Meinung des Pastors ein erster struktureller und wegweisender Schritt zur Fusion. Nach und nach wurde die Zusammenarbeit auch auf weitere Bereiche wie Christenlehre, Kindercamp und Kinderbibelwoche ausgeweitet. Aber auch Festgottesdienste, Ausflüge und weitere Veranstaltungen trugen dazu bei, dass sich diese Gemeinschaft festigte.

Als eine starke Stütze vor Ort haben sich die Fördervereine erwiesen, die schon vor einigen Jahren gegründet worden waren. Schon bald gab es auch eine gemeinsame Haushaltskasse und ein Finanzausschuss.

Das alles war letztlich eine gute Basis für diesen Zusammenschluss. Während des Gottesdienstes am Sonntag wurden vor allem den Ehrenamtlichen aus den jeweiligen Kirchengemeinderäten gedankt. Ohne die vorausschauende und strukturelle Arbeit der Gemeinderäte und engagierte Christen wäre dieser Schritt in die gemeinsame Zukunft gar nicht gar nicht möglich gewesen, hieß es. Drei Mitglieder der früheren Kirchengemeinderäte, Raik Lange, Kerstin Michaelsen und Bernd Schumacher, verabschiedeten sich, die anderen Mitglieder bilden nun den neuen Kirchengemeinderat. Dieser wird seine Arbeit am 23. Januar mit der ersten Tagung beginnen. Mit einer überschaubaren und geordneten Struktur der Kirchengemeinde werde die Arbeit für den neuen Pastor etwas leichter, ist der Gemeinderat überzeugt.

Bis zur Wahl des neuen Pastors übernimmt Anja Fischer, Pastorin aus Schwerin, weiterhin die seelsorgerische Arbeit in dieser Region.

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