Drachenbootfestival Schwerin : Drachen am Pfaffenteich gezähmt

Immer in Bewegung: Die„Holstein Pirates“ geben bei ihrem 200-Meter-Vorlauf alles. Insgesamt 110 Mannschaften – darunter gemischte,, aber auch reine Frauen- und Herren-Teams – gingen auf dem Pfaffenteich an den Start.  Fotos: Volker Raab (4)
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Immer in Bewegung: Die„Holstein Pirates“ geben bei ihrem 200-Meter-Vorlauf alles. Insgesamt 110 Mannschaften – darunter gemischte,, aber auch reine Frauen- und Herren-Teams – gingen auf dem Pfaffenteich an den Start.

Schweriner Drachenbootfestival feiert 25-jähriges Jubiläum. Mehr als 4000 Sportler paddelten am Pfaffenteich um die Wette

svz.de von
28. August 2016, 21:00 Uhr

Immer dann, wenn am Pfaffenteich martialisches Gebrüll ertönt, Kinder das Maskottchen Nandolino in Beschlag nehmen und Jung und Alt um die Wette paddeln, ist es wieder soweit: Schwerin ist in der Hand der Drachenboot-Fans. Am vergangenen Wochenende zelebrierte die Landeshauptstadt das 25. Jubiläum des Drachenbootfestivals. Mehr als 4000 Sportler kämpften in 110 Teams in verschiedenen Kategorien um die Plätze auf dem Podium – und waren dafür extra aus der gesamten Bundesrepublik, den Niederlanden und aus Polen angereist.

Das Alter spielt bei den Wassersportwettkämpfen kaum eine Rolle: Mitmachen darf jeder ab 16 Jahren – nach oben gibt es keine Grenzen: Der älteste Starter im Feld sei 70 Jahre alt, sagt Organisator Chris Richter. „Obwohl die Leistungsdichte so hoch ist, das unsere Top-Teams im europäischen Vergleich jeden schlagen können, haben bei uns auch die Amateure und Spaß-Sportler Freude“, erzählt der gebürtige Schweriner weiter. Das mache den besonderen Charakter des Schweriner Drachenbootfestivals aus. Ute Syzmanski aus Neubrandenburg kann Richters Einschätzung bestätigen: „Ich komme seit 20 Jahren hierher und fühle mich schon immer wohl. Die Lage des Sees mitten in der Stadt und die gute Stimmung der Schweriner sind wirklich einmalig.“

Damit die Wettkämpfe jedoch überhaupt stattfinden können, sind laut Richter zahlreiche Vorbereitungen und vor allem ehrenamtliche Arbeit notwendig. „Wir haben in den vergangenen Tagen rund zwölf Kilometer Stahlseil und 240 Bojen im Teich verlegt“, erklärt der Organisator. Das Wasser des Pfaffenteich sei außerdem extra noch um 30 Zentimeter angehoben worden, damit die Bedingungen angenehmer wären. „Und ohne die Hilfe unserer 100 freiwilligen Mitarbeiter könnten wir eine solche Veranstaltung nicht durchführen.“

Am Sonntag wurde das 25. Drachenbootfestival in der Landeshauptstadt dann erstmals mit der Landung besonderer Gratulanten beendet: Fallschirmspringer des FSC Mecklenburg überbrachten den Gewinnern der Drachenbootrennen ihre Glückwünsche aus 1500 Metern Höhe.

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