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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. Dezember 2017 | 07:22 Uhr

Muchelwitz: : Dorfstraße sicher machen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ortsteilvertretung von Gädebehn setzt sich für die Wünsche der Anlieger ein

von
erstellt am 25.Feb.2015 | 16:00 Uhr

Die Baufahrzeuge und Gülletransporte, die in den zurückliegende Wochen durch Muchelwitz rollten, brachten das Fass zum Überlaufen: Die Anwohner wollen Tempo 30 auf der Straße durch das lang gestreckte Dorf mit einzelnen Höfen und am liebsten noch eine Tonnagebegrenzung, damit der Schwerlastverkehr über die B 321 und die Crivitzer Ziegelei rollt. Die Strecke über Pinnow und Muchelwitz ist eine beliebte Abkürzung für den Verkehr in Richtung der Warnowdörfer, die zur Stadt Crivitz gehören. „Die Straße weist zudem erhebliche Schäden auf“, betont Karin von Hülst, Vorsitzende der Ortsteilvertretung Gädebehn. Auf der jüngsten Sitzung wurde über dieses und weitere Verkehrsthemen gesprochen – vor zahlreichen Gästen. Denn in Sachen sichere und ruhige Dorfstraße gibt es auch in Gädebehn, Kladow und Basthorst Handlungsbedarf. Und nach den Wahlen im vorigen Jahr haben die Anwohner ihre Sorgen den neuen Stadt- und auch den im Herbst gewählten Ortsteilvertretern vorgetragen. „Wir nehmen uns der Sachen an, stehen aber noch am Anfang“, betont von Hülst. So müsse beispielsweise erst einmal geklärt werden, ob die Straße von Muchelwitz bis zur Gädebehner Chaussee in den 1990er Jahren überhaupt so ausgebaut worden war, dass sie den Schwerlastverkehr aufnehmen kann. Neu ist der Vorstoß für Muchelwitz zudem nicht: Schon vor Jahren wurde aber eine Temporeduzierung vom Landkreis abgelehnt, weil diese Ortsdurchfahrt und Verbindungsstrecke mehr als eine Anliegerstraße sei. Auch da erhofft sich Karin von Hülst Aufschlüsse aus den alten Bauunterlagen und den damaligen Förderkriterien.

In Gädebehn wollen die Ortsteilvertreter die Durchgangsstraße vor allem für die Kinder sicherer machen, die zur Bushaltestelle am Ortseingang laufen müssen. Denn während es auf der Kladower Seite der Warnow einen Gehweg gibt, fehlt ein solcher jenseits des Ufers in Gädebehn. Dort fehlt aber der Platz für einen Gehweg. Die Ortsteilvertreter möchten erreichen, dass mindestens ein Verkehrsschild aufgestellt wird, das auf die Kinder hinweist.

Ruhiger werden soll es auch im hinteren Teil der Schlossstraße von Basthorst. Hinter der Kreuzung mit der abbiegenden Vorfahrtsstraße mitten im Dorf gibt es eine Tempo-30-Zone. Doch an der Kreuzung könnte mit Hilfe einer Haltelinie für mehr Sicherheit und ruhigen Verkehrsfluss gesorgt werden, hoffen die Anwohner. Auch dieses Anliegen wollen die Ortsteilvertreter unterstützen.

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