Schwerin : Doppelte Brandstiftung in einem Haus

<strong>Der Tatort:</strong> In diesem Haus in der Johannes-Gillhoff-Straße wurde in der Nacht zu gestern zweimal Feuer gelegt. <foto>Klawitter</foto>
Der Tatort: In diesem Haus in der Johannes-Gillhoff-Straße wurde in der Nacht zu gestern zweimal Feuer gelegt. Klawitter

In einem Mehrfamilienhaus in der Johan nes-Gillhoff-Straße in Krebsförden ist in der Nacht zu Donnerstag gleich zweimal Feuer gelegt worden. Jetzt ermittelt die Schweriner Polizeiinspektion wegen schwerer Brandstiftung.

svz.de von
21. März 2013, 07:19 Uhr

Krebsförden | In einem Mehrfamilienhaus in der Johan nes-Gillhoff-Straße in Krebsförden ist in der Nacht zu Donnerstag gleich zweimal Feuer gelegt worden. "Wir ermitteln wegen schwerer Brandstiftung", sagte geste rn der Sprecher der Schweriner Polizeiinspektion, Detlef Dorn.

Das erste Feuer hatte ein 24-jähriger Mieter des Hauses mit 16 Parteien am Mittwochabend gegen 22 Uhr in einem Kel lerraum entdeckt. Er informierte umgehend die Polizei. "Die Flammen griffen auf das Holz der Kellerverschläge über. Die Hitzeentwicklung beschädigte die Isolation der in Brandort nähe verlaufenden Versorgungsleitungen", berichtete Dorn.Eine 16-jährige Mie terin habe eine Rauchgas vergiftung erlitten und sich stationär behandeln lassen müssen, alle anderen Hausbewohner seien unverletzt geblieben. Den entstandenen Sachschaden bezifferte der Polizeisprecher mit rund 5000 Euro.

Zunächst sei ein technischer Defekt als Brand ursache angenommen worden, so Dorn. Die Er mittlungen hätten dann aber auf Brandstiftung hingedeutet. Gegen 2.30 Uhr bemerkte der 51-jährige Vater einer Hausbewohnerin eine erneute Rauchentwicklung im Keller des Wohnhauses und meldete sich umgehend bei der Feuerwehr. "Das Feuer entstand jedoch nicht im Bereich des ersten Brandherdes. Somit ist eine Selbst entzündung nahezu ausgeschlossen", erklärte Dorn. Der zweite Brand habe einen im Keller stehenden Schrank zerstört, der Sachschaden belaufe sich auf etwa 500 Euro . Hausbewohner seien nicht verletzt worden, so der Sprecher.

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