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Schweriner Strandhotel : Diskussion um Strandhotel geht weiter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Investor bleibt mit Verwaltung und Kommunalpolitikern im Gespräch – im Herbst soll ein modifizierter Plan vorgelegt werden

von
erstellt am 03.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Die Sanierung des Strandhotels und die Bebauung des umliegenden Areals lassen weiter auf sich warten. Die Erarbeitung der Änderung des gültigen Bebauungsplanes ist vom Hauptausschuss noch nicht beschlossen worden. Der Grund: In den Ausschüssen der Stadtvertretung und im Ortsbeirat gibt es Vorbehalte gegen die Pläne von Investor Ulf Heyer. Deshalb fand dazu jetzt ein Gespräch mit allen Akteuren statt. Eingeladen hatte Baudezernent Bernd Nottebaum.

„Die Diskussion ist diesmal deutlich besser verlaufen als bisher“, sagt Ulf Heyer. Eineinhalb Stunden lang wurde geredet, alle Aspekte beleuchtet. Da ging es um die Anzahl der Geschosse und die Baudichte oder auch um die Reihenfolge der Arbeiten. „Wenn es los geht, wird wohl zuerst in der ersten Reihe gebaut – inklusive Strandhotel. Das war eine Forderung des Ortsbeirates und der Stadtvertreter. Kritisch sind noch die Einfamilienhäuser hinter dem Hotel. Und es schwirren in Zippendorf offenbar die Gerüchte: Da wird beispielsweise über einen großen Supermarkt spekuliert. Darüber haben wir gar nicht nachgedacht“, sagt Heyer. „Wir wollen dort kleinteiliges Gewerbe wie etwa eine Eisdiele etablieren.“ Der dörfliche Charakter Zippendorfs soll erhalten bleiben.

Auch der Wunsch der Anwohner, das historische Haus wieder zu einem Hotel zu machen, ist noch nicht vom Tisch, so Ulf Heyer. „Es gibt mehrere Interessenten. Bevor ich mit denen aber rede, muss ich ein konkretes Projekt vorlegen.“ Dazu müsste aber endlich die Änderung des bestehenden B-Planes auf den Weg gebracht werden, so der Investor.

Die alten Pläne, nach denen sofort gebaut werden könnte, „will keiner mehr“, so Heyer. Die sahen massive Fünfgeschosser neben dem Strandhotel vor und mehrere hundert Stellplätze auf dem Hof. „Jetzt wollen wir eine aufgelockerte, parkähnliche Bebauung.“

„Wir werden die Sommerpause nutzen, um mit dem Investor und seinem Architekten weitere Einzelheiten zu besprechen“, sagt Bernd Nottebaum. „So sehr viel spricht nicht gegen das Vorhaben.“ Im Herbst dann soll ein „modifizierter B-Plan-Entwurf“ vorgelegt werden. Der Wunsch von Ulf Heyer: „Wir sollten uns jetzt damit beschäftigen, was geht und nicht dauernd darüber reden, was nicht geht.“

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