Schwerin aktiv erleben : Digitale Schnitzeljagd in der Stadt

Mit dem Navigationsgerät und dem Handbuch begeben sich die Schatzsucher auf Entdeckungstour durch Schwerin.
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Mit dem Navigationsgerät und dem Handbuch begeben sich die Schatzsucher auf Entdeckungstour durch Schwerin.

Beim Geocaching können Touristen und Einheimische den einen oder anderen Geheimtipp entdecken

svz.de von
27. Mai 2017, 16:00 Uhr

Familienausflug in Schwerin: Gemeinsam mit seinen drei Cousinen Christina, Carolin und Nadine ist Marcel zu Besuch in der Landeshauptstadt, will sich das Schloss, die Altstadt und den Schlossgarten angucken. Doch auf die klassische Stadtführung haben die vier Schleswig-Holsteiner keine Lust. Sie sind auf der Suche nach der besonderen Erkundungstour. In der Tourist-Information am Markt werden die vier fündig. Geocaching lautet das Stichwort, eine digitale Schnitzeljagd.

„Wir bieten verschiedene Touren durch Schwerin an“, erzählt Cornelia Böttcher, Leiterin der Tourist-Information. „Diese führen nicht nur zu den klassischen Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss, sondern auch an versteckte Plätze.“ Marcel und seine drei Cousinen müssen sich zwischen der 850-Jahre-Tour, der digitalen Zeitreise, der Rad- und Wandertour Stadt-Land-See und der Familientour Rätselabenteuer – jeweils als Kurzausflug und als Tagestour – entscheiden.

„Die Familientour führt auch zu Spielplätzen, die Stadt-Land-See-Tour ist für Radler und Wanderer geeignet, die urbanes Flair mit der Natur verbinden möchten“, erklärt Cornelia Böttcher den vier Gästen. Die Touren können online oder per Telefon in der Tourist-Information gebucht werden. „Wir machen die digitale Zeitreise“, entscheiden Christina, Carolin und Nadine einstimmig. „Dann können wir zwischendurch eine Pause in einem Eiscafé einlegen und durch die Geschäfte bummeln.“ Sie bekommen eine ausführliche Einführung in das mobile Navigationsgerät sowie ein kleines Handbuch mit Informationen und Tipps für die Schnitzeljagd. Dann geht es los, vier Stunden durch die Schweriner Innenstadt. Das GPS-Gerät weist den Schatzsuchern den Weg und führt sie zu zehn Stationen, an denen sie die Stadt- und Kulturgeschichte kennen lernen, darunter auch einige versteckte Plätze. „An jedem Punkt müssen kleine Rätsel gelöst werden, die ein Lösungswort ergeben“, so Cornelia Böttcher. „Die Bedienung des Gerätes ist wirklich kinderleicht und besonders die Geheimtipps haben uns gut gefallen“, resümiert Marcel, als er das Gerät wieder abliefert. In der Tourist-Information erhalten die Teilnehmer einen kleinen Schatz zur Belohnung sowie eine Urkunde.


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