zur Navigation springen

Bundestagswahl 2017 : Dieses Mal soll es direkt klappen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge will im Wahlkreis 13 die CDU-Dominanz in MV durchbrechen

von
erstellt am 28.Aug.2017 | 23:38 Uhr

Dass Frank Junge auch in den kommenden vier Jahren im Deutschen Bundestag Platz nehmen darf, scheint sicher: Der 50-Jährige steht auf dem zweiten Platz der SPD-Landesliste. Doch der ehemalige Leistungssportler will es direkt schaffen und Karin Strenz das Mandat im Wahlkreis 13 abjagen. Mehr als 20 Prozent lag die CDU-Frau 2013 vor dem SPD-Mann. „Damals war ich ein Neuling“, fügt Junge hinzu. „Und das im doppelten Sinne.“ Der ausgebildete Sportpädagoge und damalige Pressesprecher von Wismar trat erstmals an. Und während sein Name in Wismar ein Begriff war, war Frank Junge rund um Parchim, Crivitz und Bad Doberan eine unbekannte Größe. „Der Wahlkreis ist riesig, erstreckt sich von der Ostseeküste bis zur A 24“, weiß Junge. Dort war er viel unterwegs. „Die Leute sollen spüren, dass ich nicht nur zu Wahlkampfzeiten bei ihnen bin“, fügt er hinzu.

Neben seiner Arbeit im Tourismus- und Finanzausschuss des Bundestages hat Junge stets versucht, Projekte im Wahlkreis voranzubringen, Fördergeld locker zu machen. „Es gibt viele engagierte Leute, manchmal brauchen sie den richtigen Tipp“, fügt er an. Für die Kirchen in Parchim und Goldberg war es der Bundestopf für Baudenkmale. Eine Turnhalle in Wismar kam in die Sportstättenförderung. Auch für die Ortsumgehung Plau machte sich der Mann aus Wismar stark. Stolz ist er auf eine Klarstellung im Bundesbaugesetz zu Ferienwohnungen in Wohngebäuden. „Gerade an der Ostseeküste gab es da immer wieder Streit“, erinnert Junge.

In der kommenden Wahlperiode will er ein anderes heißes Eisen anpacken: „Das Kooperationsverbot in Sachen Bildung muss gelockert werden“, fügt der Ehemann und Vater zweier Jungen an. „Mit 16 Landesregelungen erreichen wir kein einheitlich hohes Bildungsniveau in Deutschland.“ Bildung fange für die Diplom-Lehrer dabei im Kindergarten an, reicht über die Schule bis zum Studium, Lehre und Meister-Ausbildung. „Und alles sollte kostenfrei sein“, unterstreicht Junge. Im Wahlkreis 13 setzt er einen Schwerpunkt beim Ausbau des Tourismus, in der Verknüpfung von Ostseeküste und Hinterland. „Da wäre es hilfreich, die Bundeswasserstraße unter dem touristischen Aspekt zu betrachten“, sagt Junge und meint die
Müritz-Elde-Wasserstraße.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen