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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 04:57 Uhr

OB-Wahl Schwerin : Die zweite Runde muss entscheiden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Oberbürgermeisterwahl in Schwerin muss wie erwartet in die zweite Runde.

von
erstellt am 04.Sep.2016 | 22:00 Uhr

Die Oberbürgermeisterwahl  in Schwerin muss wie erwartet in die zweite Runde. Bei der Abstimmung konnte keiner der neun Kandidaten die absolute Mehrheit  erreichen. Die meisten Stimmen holte Amtsinhaberin Angelika Gramkow (Die Linke) mit 31,6 Prozent. Sie wird sich bei der Stichwahl am 18. September gegen Dr. Rico Badenschier behaupten müssen. Der SPD-Stadtvertreter lag mit 18,9 Prozent hauchdünn vor CDU-Kandidatin Simone Borchardt (CDU, 18,2 Prozent). Lediglich der Kandidat der Unabhängigen Bürger, Silvio Horn, hatte zeitweise Chancen, ins Stichwahl-Rennen zu kommen, lag am Ende mit 16,1 Prozent klar hinter den OB-Kandidaten der großen Parteien. Alle anderen Bewerber erzielten weniger als fünf Prozentpunkte. Die Wahlbeteiligung in der Landeshauptstadt lag bei 65 Prozent. Bei der OB-Wahl vor acht Jahren waren es nur 43,8 Prozent gewesen.

>> Die genaue Übersicht bis ins Wahllokal finden Sie hier.

Es kam, wie viele politische Beobachter es vermutet hatten: Am 18. September ist eine Stichwahl nötig, um den neuen Oberbürgermeister der Landeshauptstadt zu ermitteln. Bei der Wahl konnte bei einer Rekordbeteiligung von 64,5 Prozent keiner der neun Kandidaten die für einen direkten Einzug ins Stadthaus erforderliche Mehrheit von mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erreichen. Amtsinhaberin Angelika Gramkow (Linke) gewann mit 31,6 Prozent deutlich vor Dr. Rico Badenschier (SPD), der 18,9 Prozent erreichte. Zwischen diesen beiden können die Schweriner in zwei Wochen wählen.

„Jetzt will ich es schaffen“, gab sich  Dr. Rico Badenschier sichtlich entspannt. Er zeigte sich glücklich, „dass wir es in zwei Jahren kommunalpolitischer Arbeit geschafft haben, für mich so viel Vertrauen zu gewinnen“, so der SPD-Stadtvertreter.  Nun werde nochmals kräftig um Wählerstimmen gerungen. Der bei Helios angestellte Mediziner möchte den OB-Sessel jetzt auch erobern, sagte er.

Optimistisch zeigte sich auch Angelika Gramkow, die allerdings erst zum Rathaus kam, als dieses schon verschlossen war. Sie sei eigentlich zufrieden, wenngleich es „mein Ziel war, im ersten Wahlgang zu bestehen“, sagte sie gegenüber unserer Zeitung.

Eine Empfehlung der beiden großen Verlierer, CDU-Kandidatin Simone Borchardt und Unabhängigen-Bewerber Silvio Horn, für wen ihre Wähler in zwei Wochen stimmen sollen, gab es in der Nacht noch nicht.

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