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Schweriner Gesichter : „Die Welt ist überall schön“

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die gelernte Putzmacherin Genoveva Rieger sorgt dafür, dass die Schweriner nicht unbehütet durch die Stadt laufen

svz.de von
erstellt am 25.Aug.2017 | 23:45 Uhr

Hüte, Mützen, Zylinder, Kappen – Kopfbedeckungen außer der natürlichen Haarpracht gibt es viele. Und Genoveva Rieger hat sie. Seit 1985 betreibt die gelernte Putzmacherin, heute Modistin, selbstständig den Hutmacher-Laden im Großen Moor, seit mehr als zehn Jahren gemeinsam mit ihrer Tochter Marie-Antonett. Für die SVZ beantwortet die 62-Jährige die zehn Fragen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Ich laufe gerne ganz in Ruhe durch den Schlossgarten. Und ich mag die frische Luft und die leichte Brise an den Seen.
Was würden Sie als Oberbürgermeisterin in Schwerin sofort ändern?

Ich würde dafür sorgen, dass es den Kindern und Rentnern besser geht. Denn sie sind wichtig für den Mittelstand, der unbedingt weiter existieren muss. Außerdem würde ich dafür sorgen, dass es den Geschäften bei Straßenbaumaßnahmen leichter gemacht wird.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Mein erstes Geld habe ich als Lehrling in Dresden verdient und davon die Monatskarte für die Straßenbahn und meine Essenskarte gekauft. Und ich habe mir einen schicken Pullover zugelegt, den ich noch lange getragen habe.
Was würden Sie gerne können?

Ich würde mich gerne mit Archäologie beschäftigen.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Ich finde, dass es keine Helden mehr gibt, die müssen erst wieder geboren werden.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese zwar sehr gerne, aber momentan fehlt mir die Zeit. Wenn ich ein Buch in die Hand nehme, dann einen Kriminalroman.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Keine bestimmte, aber ich schaue gerne Krimis, die mich interessieren. Mein Favorit ist die Tatort-Reihe mit Schimanski. Bügeln und dazu ein Kriminalfilm – perfekt.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Udo Lindenberg, da ich seine Texte mag.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Als Dankeschön habe ich von zwei Kunden ein altes Fachbuch bekommen, das ich schon lange gesucht habe. In dem Buch werden alte Techniken wie aus dem Putzhandwerk und Haushaltstipps vorgestellt, die heute längst in Vergessenheit geraten sind. Da habe ich vor Freude fast geweint.
Was werden Sie als Rentner machen?

Ich möchte viel reisen, da ich mich für Architektur interessiere. Beim Reiseziel lasse ich mich von meinem Mann leiten, der sich vorher informiert. Wohin ich gerne möchte, weiß ich nicht. Die Welt ist doch überall schön.

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