Schau im Ministerium : Die schönen Momente des Lebens

Intensive Farbe, Spiel mit Formen: Aus dieser Arbeit entwickelte Annette von Bodecker-Büttner die Idee für ein Projekt mit bewegten Bildern.
Intensive Farbe, Spiel mit Formen: Aus dieser Arbeit entwickelte Annette von Bodecker-Büttner die Idee für ein Projekt mit bewegten Bildern.

Künstlerin Annette von Bodecker-Büttner lädt mit ihrer Ausstellung im Finanzministerium die Besucher zum Erinnern und Träumen ein

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12. August 2015, 13:00 Uhr

Das Leben ist bunt. Intensive Farben sind deshalb auch das Markenzeichen von Annette von Bodecker-Büttner. Bis Mitte Oktober stellt die Künstlerin aus Dresden im Finanzministerium in der Schlossstraße eine Auswahl ihrer Arbeiten aus. Mit Werken wie „Sonne und Mond“, „Ich suche das Weite“ oder „Februartraum“ möchte sie die Fantasie der Besucher anregen und zum Träumen einladen.

Für Annette von Bodecker-Büttner ist die Ausstellung im Ministerium ein Heimspiel. Die 50-Jährige wurde in Bützow geboren, wuchs aber in Schwerin auf. Sie studierte Maskenbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und Illustration und Buchgestaltung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Einen Namen gemacht hat sich Annette von Bodecker-Büttner vor allem als Illustratorin von Kinderbüchern. 2012 erhielt sie für die Illustration des Buches „Tee mit Onkel Mustafa“ von Andrea Karimé den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Ein Jahr später legte sie mit „Ja, gleich! Eine Badeschaumtraumgeschichte“ auch ein Kinderbuch aus eigener Feder vor.

„Was bleibt“, so hat Annette von Bodecker-Büttner ihre Ausstellung im Finanzministerium genannt. Der Titel solle aber nicht als melancholische Rückschau auf ein gelebtes Leben verstanden werden, sondern als dankbare Erinnerung an viele schöne Momente, so die Künstlerin. Auf ihren Bildern, Collagen und Illustrationen hat Annette von Bodecker-Büttner diese schönen Momente festgehalten.

Die 50-Jährige freut sich über die erste Einzelausstellung in der Stadt, in der sie groß geworden ist und in der auch weiterhin ihre Familie lebt. So hält Annette von Bodecker-Büttner Schwerin die Treue, hatte in diesem Sommer gleich noch ein zweites Heimspiel. Als Maskenbildnerin half sie bei der Schlossfestspiel-Oper „La Traviata“.

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