Schweriner Gesichter : Die Puppenspielerin von Schwerin

Seit 1999 lebt und arbeitet Margrit Wischnewski in Schwerin. Die Liebe zum Puppentheater zog sie in die Landeshauptstadt. Die gebürtige Thüringerin ist verheiratet und hat zwei Kinder.
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Seit 1999 lebt und arbeitet Margrit Wischnewski in Schwerin. Die Liebe zum Puppentheater zog sie in die Landeshauptstadt. Die gebürtige Thüringerin ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Margrit Wischnewski hat ein Herz für Theater und Katzen / Häufig ist sie in der Buchhandlung „littera et cetera“ zu erleben

svz.de von
09. September 2017, 09:00 Uhr

Wenn Margrit Wischnewski nach Hause kommt, wird sie von Ludwig, Luise und Luzie begrüßt. Die drei Tiere sind nur ein Bruchteil der großen Leidenschaft der Wahl-Schwerinerin: Katzen. Mehr als 2800 Exemplare aus verschiedenen Materialien besitzt sie. Ihre zweite große Passion gilt dem Theater. Seit vielen Jahren begeistert die 70-Jährige große und kleine Besucher mit ihrem Puppentheater. 22 Stücke kann sie spielen, ihre Puppen baut die gelernte Bühnen- und Kostümbildnerin selber. Am heutigen Sonnabend ist sie in der Buchhandlung „littera et cetera“ mit dem Märchen von Hänsel und Gretel zu Gast. Kinder ab vier Jahren können sie ab 16 Uhr erleben. Für die SVZ beantwortet sie vorab die zehn Fragen zum Wochenende.

1. Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Bei meinen Freunden im Laden „Formost“ in der Puschkinstraße. Das Konzept ist toll, ich mag die Menschen, mit ihnen verbindet mich eine Wesensverwandtschaft.
2. Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Als Kulturbürgermeisterin würde ich dafür sorgen, dass sich das Mecklenburgische Staatstheater endlich wieder besinnt, seinen jüngsten Gästen Theater zu bieten.
3. Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Von meinem ersten Lehrlingsgehalt habe ich mir einen orangefarbenen Badeanzug gekauft, damit ich dort mein Rettungsschwimmer-Abzeichen aufnähen konnte.
4. Was würden Sie gerne können?

Ich würde gerne ein Musikinstrument spielen.
5. Wer ist Ihr persönlicher Held?

Vor der Wende war es Michail Gorbatschow. Danach kam keiner mehr.
6. Welches Buch lesen Sie gerade?

Momentan lese ich – nicht zum ersten Mal – „Alice im Wunderland“ für mein nächstes Projekt, das ich am 8. Oktober bei den Kinderliteraturtagen präsentieren werde.
7. Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Ich gucke gerne „Elefant, Tiger und Co.“ auf MDR – besonders wegen des Sprechers Christian Steyer. Die Texte sind sehr gut aufbereitet.
8. Wen würden Sie gerne mal treffen?

Den Schriftsteller E.T.A. Hoffmann. Mit ihm würde ich über seine Oper „Undine“ sprechen, die ich im nächsten Jahr machen werde.
9. An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Ein Großvater hat mir mal nach einer meiner Vorstellungen einen Katzen-Orden überreicht, den sein Enkel für mich gemacht hat.
10. Was werden Sie als Rentnerin machen?

So weit im Voraus kann ich nicht planen.


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