zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

16. Dezember 2017 | 00:49 Uhr

Verkehr : Die Problemzonen im Straßennetz

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Eigenbetrieb Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen flickt nicht nur Schlaglöcher, sondern bessert Fahrbahnen abschnittsweise aus

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Der Schnee ist weg, die Schlaglöcher sind da. Und die Diskussion, warum hier oder da nicht gleich ausgebessert wird und warum die Stadt es überhaupt zulässt, dass so viele Straßen in schlechtem Zustand sind.

Die Antwort sei nicht einfach, die Problemlage komplex, sagt Ilka Wilczek, Werkleiterin der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS) und erklärt: „Wir sind für insgesamt 350 Kilometer Straßennetz in der Landeshauptstadt zuständig. Ein Großteil davon ist in Ordnung, aber es gibt auch etliche Problemzonen, die wir durchaus kennen. Doch wir können nicht alles auf einmal reparieren. Deshalb haben wir vor zwei Jahren ein Straßenunterhaltungskonzept mit einer Prioritätenliste erstellt. Das hat sich bewährt. Das Gesamtbild hat sich sichtbar verbessert“, sagt die Werkleiterin.

Bereichsleiter Axel Klabe geht erklärend ins Detail: In bestimmten Straßen, die schwer geschädigt sind, sei ein grundhafter Ausbau unumgänglich wie derzeit am Grünen Tal oder in der Schelfstraße. „Dem versuchen wir aber vorzubeugen durch das Sanieren der Fahrbahnen. Das planen wir für dieses Frühjahr in der Güstrower Straße zwischen Kreisel und Ortsausgang, in der Lärchenallee zwischen dem griechischen Restaurant und dem Ortsausgang und in der Lübecker Straße zwischen Beltzstraße und Gosewinkler Weg sowie in der Karl-Marx-Allee.“ Saniert würden aber nicht nur die großen Straßen, sondern entsprechend der Prioritätenliste auch die kleinen, erläutert Klabe. So seien im vergangenen Jahr zum Beispiel die Bertolt-Brecht-Straße und die Kukuckstraße in Ordnung gebracht worden oder Kepler-, Kopernikus- und Frankstraße. Bei anderen Problemzonen wie etwa dem Obotritenring zwischen Beltzstraße und Eisenbahnbrücke oder dem hinteren Teil der Hamburger Allee werde deshalb nur das Nötigste gemacht, weil dort der grundhafte Ausbau bevorstehe, sagt Klabe. „Wir stehen in den Startlöchern, können die Straßenbauvorhaben aber erst in Angriff nehmen, wenn der Innenminister den Haushalt für 2016 freigibt“, ergänzt SDS-Chefin Ilka Wilczek.

Doch derzeit indes stehe ohnehin die Reparatur von Schlaglöchern im Mittelpunkt der Arbeit. „Wir sind mit zwei Trupps unterwegs“, so Klabe.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen