Rastow : Die neuen Spielgeräte kommen

Noch gehören die Kletterstangen mit zu den größten Geräten in Rastow.
Noch gehören die Kletterstangen mit zu den größten Geräten in Rastow.

Gemeindevertreter einigen sich auf neue Geräte für den Spielplatz für rund 10 000 Euro

von
11. Oktober 2018, 05:00 Uhr

Bald soll fröhliches Kinderlachen das Rascheln in den Bäumen auf dem Rastower Spielplatz wieder übertonen. Das Angebot an Spielgeräten ist karg. Viele Aktionen hat die Gemeinde bereits genutzt, um Geld für neue Module einzuwerben. Das war stets von Erfolg gekrönt. Doch für eine entsprechende Erweiterung des Angebots auf dem Anger habe es nie gereicht, erinnert Bürgermeister Ralf Egbert Scharlaug.

Fördermittel wurden beantragt und sind nun auch da. „Es kann endlich losgehen. Was bin ich froh“, sagt Ralf Egbert Scharlaug. Alle Gemeindevertreter konnten sich am späten Dienstagabend auf eine Variante einigen. Geht es nach dem Wunsch der Kommunalpolitiker, so sollen die Rastower Kinder und kleine Besucher aus anderen Orten noch in diesem Jahr darauf spielen können.

„Ich will die fröhlichen Kindergesichter noch in diesem Jahr dort sehen. Knirpse, die sich über das Mehrangebot freuen, dass so viele Bürger möglich gemacht haben“, betont der Bürgermeister. Die kritischen Nachfragen von den Einwohnern wurden immer mehr. „Verständlicherweise“, räumt er ein. Denn die ersten Spendenaktionen seien vor fast zwei Jahren gelaufen, so Scharlaug.

Die Spielgeräte sollen fröhliche Kinder auf den Rastower Spielplatz bringen

Die Angebote sind eingeholt, die Fördermittel stehen bereit und auch der Eigenanteil der Kommune ist gesichert. Rund 10 000 Euro wird es kosten. Der Auftrag wird in diesen Tagen ausgelöst. Die Gemeindevertreter hoffen, dass dann auch wieder mehr Leben auf dem Platz zwischen der Bahnhofstraße und der Teichstraße einkehrt. Denn momentan ist es eher ruhig dort. „Es ist nicht wirklich ein idealer Platz, um die Kinder spielen zu lassen.

Auf der einen Seite ist der Teich, auf der anderen die Straße. Das ist nicht ungefährlich“, regt eine junge Mutter an. Sie würde sich freuen, wenn es für den öffentlichen Spielplatz einen ruhigeren Ort gäbe. Oder zumindest eine Umzäunung. „Auch eine Bank wäre nicht schlecht“, erklärt sie. Ein Thema, mit dem sich die Gemeindevertreter noch einmal beschäftigen sollten, so ihr Rat.

Dass nun auch der Platz umgestaltet wird, freut sie. „Wir sind ansonsten oft nach Kraak gefahren. Aber nun können wir demnächst hier bleiben. Das ist prima“, betont die Rastowerin.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen