Klein Trebbow baut und baut : Die neue Wohnstube ist fertig

Ein Ständchen vom Trebbower Chor für das Gemeindezentrum durfte natürlich nicht fehlen. Fotos: Werner Mett
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Ein Ständchen vom Trebbower Chor für das Gemeindezentrum durfte natürlich nicht fehlen. Fotos: Werner Mett

Trebbower Gemeindezentrum mit Arztsprechzimmer schafft Platz für den Neubau der Kindertagesstätte

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01. April 2017, 12:00 Uhr

Das Gemeindefest der Klein Trebbower gestern Nachmittag galt nicht nur dem neuen Gemeindezentrum. Im Juli soll das nächste Großprojekt in Angriff genommen werden. „Seit Donnerstag sind die Fördermittel für die Kita da“, verkündete Bürgermeister Holger Bannuscher und bedankte sich persönlich bei Landrätin Kerstin Weiss. 500   000 Euro steuert der Nordwestkreis für das neue Projekt bei. Bis Spätsommer nächsten Jahres soll für 1,4 Millionen Euro im Schlosspark eine Kita mit 42 Plätzen entstehen. Denn Klein Trebbow wächst, schaffte im vorigen Jahr den Sprung über die 1000-Einwohner-Marke und ist kinderreich. „Wir erneuern die gesamte Infrastruktur“, fügte der stellvertretende Bürgermeister Rainer Kloth stolz hinzu.

In den zurückliegenden zehn Monaten entstand so für rund 800 000 Euro das neue Gemeindezentrum. Mehrzweckraum, Bürgermeisterbüro und Sprechzimmer für den Arzt wurden direkt neben der Feuerwehr errichtet. Durch den Umzug des Mediziners wird gleich der Platz für den Kita-Neubau geschaffen. Eine Idee, die schon zu Zeiten von Alt-Bürgermeister Günter Lemcke entwickelt wurde und an der alle Gemeindevertreter mitgearbeitet haben, wie Bannuscher betonte.

„Die Räume im neuen Gemeindehaus sind groß, hell, modern – bestens geeignet für Qigong-Kurse“, freut sich Erika Dagge, solche bietet sie hier an. Dagge stand neben Anglern, Feuerwehrleuten. Pfandfindern, Chormitgliedern, Vertretern der Fördervereine für die Kirch Stücker und die Groß Trebbower Kirche sowie Mitstreitern aus der Denkstätte Trebbow, um für das Vereinsleben zu werben, weitere Mitstreiter zu gewinnen. „Es hängt von den Trebbowern ab, diese tollen Räume mit Leben zu füllen“, fügte Sieglinde Rehse an. Die Rentnerin erinnerte sich ans Frühjahr vor 20 Jahren: Damals wurde der in Eigenregie umgebaute Konsum zum Trebbower Familienzentrum. Dieses Gebäude musste nun dem neuen Treff weichen.

Schon für das Projekt flossen 500 000 Euro Fördermitteln. Ein Teil dieses Geld geht nun sogar zurück an die Kreiskasse. Denn die Klein Trebbower waren schneller und günstiger als gedacht: Schon im Januar konnte der Allgemeinmediziner seine erste Montags-Sprechstunde in den neuen Räumen abhalten.

Nachahmenswert findet das auch Dietrich Monstadt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete bedauert nur , dass er es noch nicht geschafft hat, sich so schnell sein Haus zu bauen. Monstadt hat bereits ein Grundstück in Klein Trebbow.

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